Bis spätestens Mitte Juli soll die Bären-Schenke in der Meßkircher Hauptstraße eröffnet werden. Dies sagte Denise Alber vom gleichnamigen Meßkircher Holzbau-Unternehmen in einem Gespräch mit dem SÜDKURIER. Der Estrich sei inzwischen drin, zurzeit würden die Kühlgeräte installiert. Der Biergarten würde aber zur Eröffnung noch nicht zur Verfügung stehen, die dafür vorgesehene Fläche im Außenbereich der Bären-Schenke werde bis dahin aber geschottert werden. Erst später soll die Außenanlage ihre geplante Gestaltung erhalten. Unter anderem werden hier noch Bäume gepflanzt.

Wegen Baufälligkeit war das Gebäude des früheren „Bären“ gesperrt worden. Monatelang hatte es deswegen diese Absperrung in der Hauptstraße gegeben.
Wegen Baufälligkeit war das Gebäude des früheren „Bären“ gesperrt worden. Monatelang hatte es deswegen diese Absperrung in der Hauptstraße gegeben. | Bild: Moser, Gregor

Herberge eröffnet im Herbst

Im Herbst soll dann auch die Herberge, die in den Obergeschossen des neuen Gebäudes entsteht, geöffnet werden. Entgegen den ursprünglichen Planungen wird in den Räumen der Herberge ein großer Frühstücksraum geschaffen. Der entsprechenden Änderung des Bauantrags haben die Mitglieder der Technischen Ausschusses des Gemeinderats bereits zugestimmt. Die Umplanung sei ein Wunsch der Pächterin der Herberge gewesen. Und diesem sei gerne entsprochen worden, sagte Denise Alber.

Betreiben wird die Herberge Jana Schnall. Dies hatte Investor Jürgen Alber während des Richtfests im Februar dieses Jahres bekannt gegeben. In einem Gespräch mit dem SÜDKURIER sagte Jana Schnall damals, dass es schon immer ihr Wunsch gewesen sei, ein Hotel zu betreiben. Sie rechnete im Frühjahr damit, dass die ersten Gäste im Oktober in der neuen Herberge übernachten können.

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Bisher keine Auswirkungen durch Pandemie

Die Corona-Krise habe die Arbeiten auf der „Bären“-Baustelle bisher nicht wesentlich behindert, sagte Denise Alber. Dadurch hätte es keinen Verzug im Bauzeitenplan gegeben. Wie sich die Pandemie auf den Betrieb in der Bären-Schenke auswirke, werde sich erst vor deren Eröffnung herausstellen. Ihr Wunsch wäre, so Denise Alber, dass es dann eine weitestgehende Lockerung für den Betrieb gebe. Jwona und Aaron Berg werden die „Bären“-Schenke als Pächter-Ehepaar betreiben.

Das ehemalige NKD-Gebäude (im Vordergrund) wird nach der Fanset abgerissen. An dessen Stelle wird dann der Baukran für die Bären-Sanierung platziert werden.
Das ehemalige NKD-Gebäude (im Vordergrund) wird nach der Fanset abgerissen. An dessen Stelle wird dann der Baukran für die Bären-Sanierung platziert werden. | Bild: Dieterle-Jöchle, Manfred

Einstige Kultkneipe ist ein Herzensprojekt

Für Jürgen Alber von der Alber Holzbau GmbH, der auch Chef der CDU-Fraktion des Gemeinderats ist, ist der Neubau des „Bären“ ein Herzensprojekt. Dies sagte er beim Richtfest im Februar vor einer großen Zahl an Gästen. Zahlreiche Erinnerungen verbinden ihn mit der einstigen Kultkneipe, deshalb sei es ihm wichtig gewesen, diese wieder aufzubauen. Auch wenn sich dies im Nachhinein etwas schwieriger gestaltet hatte, als erwartet, wie er während des Festes schilderte.

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