Das Schulkunstprogramm des Landes Baden-Württemberg nahm sich in diesem Jahr des Themas "Form und Funktion. 100 Jahre Bauhaus" an und forderte Schüler aller Schulformen auf, sich im Kunstunterricht mit den Thematiken des Bauhaus zu beschäftigen. In insgesamt 25 regionalen Ausstellungen werden die Arbeiten der Kinder und Jugendlichen zu sehen sein. Die Kreisgalerie im Schloss Meßkirch zeigt bis zum 2. Juni Werke von Schülern aus elf Schulen im Landkreis Sigmaringen.

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Rund 250 Gäste bei der Eröffnung

Zur offiziellen Eröffnung mit feierlichem Rahmenprogramm zeigte sich die Landrätin des Landkreises, Stefanie Bürkle, begeistert über das große Interesse und die Vielzahl der Teilnehmer an dem Schulkunstprogramm. "Selten ist es in unserer Kreisgalerie bei der Eröffnung einer Ausstellung so lebendig", sagte sie zu den rund 250 Gästen im Saal des Schlosses.

Schüler präsentieren Einzel- und Gruppenarbeiten

Für die kommenden drei Monate sollen die Ausstellungsräume zum Schaufenster der Arbeiten junger Menschen über das Bauhaus werden. Zu sehen sind zahlreiche Werke, darunter Bilder, Modelle, Skulpturen und Collagen, die in den vorangegangenen Wochen und Monaten im Kunstunterricht entstanden sind. Sowohl Einzel- als auch Gruppenarbeiten werden gezeigt, die sich wahrlich sehen lassen können. So auch die Bilder von Sophia Beil und Laura Veeser aus der Klasse 10a der Graf-von-Zimmern-Realschule. Stühle standen im Fokus der Arbeiten, bei denen das Druckstockverfahren zum Einsatz gekommen ist. Die beiden Schülerinnen interessierten sich am Sonntag aber auch für die Arbeiten anderer Teilnehmer. Besonders gut gefielen ihnen die Modelle von Häusern im Bauhausstil, denen sie sich im Kunstunterricht auch noch widmen möchten, wie sie erzählten.

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Schüler aus verschiedenen Meßkircher Schulen beteiligen sich

Mit dem versteckten Gesicht hat sich die Klasse von Julia Degen an der Conradin-Kreutzer-Schule beschäftigt. Einige der Ergebnisse sind ebenfalls Teil der Ausstellung im Meßkircher Schloss. Auch Arbeiten von Schülern des Meßkircher Martin-Heidegger-Gymnasiums sind zu sehen.

Rundgang zeigt unterschiedliche Facetten des Bauhaus auf

Der Aufbau der Ausstellung ist sehr gelungen: Der Besucher bewegt sich durch unterschiedliche Facetten des Bauhaus. Man findet in den Arbeiten der Schüler Bauhausklassiker, wie den Freischwinger und die Schreibtischlampe, viele strenge geometrische Formen sowie bunte, kräftige Farben. Es schweben Puppen durch den Raum, verschiedene Materialien verlocken zum Anfassen und kleine Modelle fordern zum genauen Betrachten auf. Ein Rundgang lohnt sich auf jeden Fall.

Geöffnet ist die Ausstellung freitags bis sonntags von 13 bis 17 Uhr. Am 7. April und am 19. Mai finden um jeweils 15 Uhr Sonderführungen durch die Ausstellung statt.