Gleich zwei SÜDKURIER-Leser kamen kürzlich in der Redaktion vorbei, um ihr Unverständnis über Sanierungsarbeiten an Straßen zu bekunden. Einmal ging es um die Albert-Krautheimer-Straße in Meßkirch. Dort hatte der städtische Eigenbetrieb Energie- und Wasserversorgung Reparaturen an der Wasserleitung erledigt und dazu auch einen Gehsteig aufgerissen.

Fürs Lochflicken fehlen die Firmen

„Die Arbeiten wurden super erledigt“, stellte der Leser fest. Doch die großen Löcher auf der Straße habe man weiterhin ihrem Schicksal überlassen. Hätte man die nicht auch gleich flicken können? „Leider nicht“, sagt Uwe Winkler vom Tiefbauamt. Das dürfe der Eigenbetrieb überhaupt nicht machen. Die Stadt lasse aber ständig marode Straßendecken sanieren. Mangels Firmen, die dafür Zeit hätten, sei das aber nicht einfach.

Ab Freitag soll es hier bei Worndorf wieder besser werden.
Ab Freitag soll es hier bei Worndorf wieder besser werden. | Bild: Günther Brender

Seit August hat sich wenig getan

So war das auch auf der B 311 zwischen Hölzle und Worndorf. Dort hatte es bei einem Unfall einen Fahrzeugbrand geben, bei dem die Fahrbahndecke so sehr beschädigt wurde, dass man sie am 7. August provisorisch abfräsen musste. Auch die Höchstgeschwindigkeit in diesem Bereich musste reduziert werden.

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„Da tut sich seit Wochen nichts“, kritisierte ein Worndorfer. Das sei doch kein Zustand, ein so stark befahrene Straße nicht instand zu setzen.

Asphaltschicht wird bis Freitag aufgetragen

„Die Beauftragung einer Fachfirma zum Einbau der Asphaltdeckschicht verzögerte sich aufgrund der aktuell hohen Auslastung der Baufirmen und der Ferienzeit“, teilt das Landratsamt Sigmaringen auf Anfrage mit. Am Freitag, 20. September, sollen die Schäden nun aber vollständig beseitigt werden.