Für die Regiomesse, die im kommenden Jahr zum 20. Mal stattfinden wird, sind bereits über 70 Prozent der Ausstellungsfläche vergeben. Messeveranstalter Josef Greiter weist darauf hin: "Möchten Sie als Aussteller noch mit dabei sein, sollten Sie sich möglichst sofort eine der freien Ausstellungsflächen sichern."

Bild: Moser, Gregor

Insgesamt werde es vom 6. bis zum 7. April des kommenden Jahres auf dem Ausstellungsgelände, das die Stadthalle, die ehemalige Viehhalle und den Außenbereich umfasst, 130 Plätze geben. "Wir rechnen mit rund 100 Ausstellern", sagt Greiter im Vorfeld der größten Gewerbeschau im Landkreis Sigmaringen.

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Eine Besonderheit der nächsten Messe werde es zudem sein, dass das Thema "Ausbildung" in den Fokus gebracht werden soll und es dazu am Messesamstag ein spezielles Programm geben soll. "Unbesetzte Lehrstellen und der Fachkräftemangel sind das drängendste Thema im Handwerk in den vergangenen Jahren", erläutert Benjamin Lang, der bei der Meßkircher Gewerbe- und Handelsvereinigung für die Organisation der Regiomesse mit zuständig ist.

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"Es fehlt Firmen an Umsatz, weil die nötigen Arbeitskräfte nicht da sind." Insofern habe es nahe gelegen, dieses Thema bei der Regiomesse aufzugreifen. Auch Bruno Willusch vom Gewerbe- und Handelsverein in Leibertingen, der die Messe traditionell mitveranstaltet befindet zu dem Thema: "Das Thema steht schon seit längerer Zeit im Raum." Ausbildungsmessen seien indes nie richtig erfolgreich gewesen und deshalb sei bei den beiden veranstaltenden Gewerbe- und Handelsvereinen in Meßkirch und Leibertingen die Idee entstanden, das Thema Ausbildung in einem kleineren Rahmen aufzugreifen.

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Das Besondere daran, wie das Thema bei der Regiomesse 2019 zum Zuge kommen wird sei, dass Aussteller, die nicht bei der regulären Regiomesse mit vertreten sind, sich beim Thema Ausbildung seperat beteiligen könnten, sagt Greiter und Lang spricht von einem "Ausbildungsspezial" mit günstigeren Ausstellungsgebühren auf der Galerie der Stadthalle, auf der das Thema "Ausbildung" stattfinden soll. "Die Firma xy ist ein Hersteller im Metallbereich und findet auf der Regiomesse keinen Kunden aber dafür einen Lehrling", beschreibt Greiter eine Möglichkeit.

Tipps von Profis

Angedacht sei zudem ein Vortragsprogramm zu dem Thema und für die Bewerber sollte es ganz konkrete Tipps von Profis geben, wie sie beispielsweise ihre Bewerbungsunterlagen gestalten sollten und wie sie sich bei einem Vorstellungsgespräch ihrem möglichen Ausbildungsbetrieb präsentieren sollten. "Wir wollen die Jugendlichen abholen und sie im Bewerbungsprozess richtig leiten", fasst Willusch das Vorhaben der Veranstalter zusammen. Laut Messeveranstalter Greiter habe bereits die Agentur für Arbeit ihre Teilnahme zugesagt. Von Firmenseite könne er bereits die Firmen Nabenhauer, Bizerba sowie Vema Kunststofftechnik nennen.

Messe feiert 20. Geburtstag

Ein weiteres Thema bei der kommenden Regiomesse im nächsten Jahr wird der 20. Geburtstag der Veranstaltung sein. HGV-Vorsitzender Willusch erinnert daran, dass die erste Messe noch in Leibertingen stattfand und Lang von der Meßkircher GHV berichtet, wie man sich dann aufgrund der jeher engen Zusammenarbeit zwischen den beiden Vereinen dazu entschloss, die Messe gemeinsam am Standort in der Meßkircher Stadthalle auszurichten. "Und damit hat die Erfolgsgeschichte dann begonnen."

Wie das Programm anlässlich des 20. Geburtstags aussehen soll, werde im Detail über den Winter noch erarbeitet. "Vielleicht wird es eine Feierstunde am Samstagabend geben", sagt Willusch und Lang fügt hinzu, vorstellbar sei etwa, die Gründungsaussteller der Leibertinger Messe zusammenzubringen. Der Termin am Samstagabend würde auch vor dem Hintergrund passen, da dann normalerweise der Ausstellerhock im Programm stehe.