Ob es sich um eine scharfe Waffe gehandelt hat, könne noch nicht mit absoluter Sicherheit gesagt werden, sagte ein Polizeisprecher am Montagnachmittag auf Anfrage des SÜDKURIER. Spielzeugwaffen könnten oftmals täuschend echt aussehen, fügte er hinzu. Bis auf Weiteres gingen die Ermittler davon aus, dass es eine echte Waffe war.

Zum Zeitpunkt des Überfalls waren nach Polizeiangaben neben der Gastwirtin noch drei Gäste in dem Restaurant. Der Täter richtete abwechselnd die Waffe auf die Wirtin, das Küchenpersonal und die anwesenden Gäste. Als sich die Gastwirtin und das Küchenpersonal in die Küche zurückzogen, begab sich der Täter hinter den Tresen und versuchte, die Kasse selbst zu öffnen. Nachdem dies misslang, entwendete er einen Bedienungsgeldbeutel. Außerdem nahm er den in einer Handtasche befindlichen Geldbeutel der Gastwirtin mit. Anschließend flüchtete er über den Hinterausgang. Ein Teil der Gäste hatte zuvor in einem unbeobachteten Augenblick das Restaurant fluchtartig verlassen und die Polizei verständigen können.

Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Täter verlief erfolglos. Der Polizei liegt folgende Täterbeschreibung vor: männlich, etwa 170 Zentimeter groß, schlanke Figur. Der Räuber war schwarz gekleidet und sprach hochdeutsch. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Kripo in Sigmaringen (Telefonnummer: 0 75 71/10 40) zu melden.