Den Vorschlag, den Sandbühlweg in eine Spielstraße mit einer entsprechenden Geschwindigkeitsbegrenzung auf 15 Stundenkilometer umzuwandeln äußerte Christa Golz, Vorsitzende der CDU-Gemeinderatsfraktion in der Ratssitzung am vergangenen Dienstag. Zusätzlich, fuhr sie fort, sollte der Zugang des Sandbühlwegs am unteren Ende in die Schnerkinger Straße verengt werden, um die Geschwindigkeiten beim Befahren des Wegs zu verringern.

Bürgermeister Arne Zwick bat die Gemeinderätin daraufhin, dieses Anliegen zurückzustellen, da derzeit, wie er sagte, Gespräche mit den Anwohnern des Sandbühlwegs liefen. Auf Nachfrage sagte das Stadtoberhaupt, dass es ein Gespräch mit den Anwohnern des Sandbühlwegs gab. In dem Zusammenhang weist er auch darauf hin, dass keine Anwohner des Hauptbühls oder der Karl Hauser-Straße eingeladen worden seien zu diesem Treffen, da ausschließlich mit den direkten Angrenzern gesprochen werden sollte.

Im Sandbühlweg sei zudem eine Geschwindigkeitsmessung vorgenommen worden und die Ergebnisse seien den Anwohner präsentiert worden. Ihm sei in dem Zusammenhang wichtig zu betonen, dass es keine einfache Abhilfe gebe. "Es wird alles diskutiert. Manche Dinge machen aber keinen Sinn und andere sind rechtlich nicht möglich", sagt Zwick weiter, ohne dabei ins Detail gehen zu wollen. Ihm sei dabei wichtig, dass der Gesprächsfaden mit den Anwohnern aufgenommen worden ist.

Wie im Juni berichtet, hatte sich ein Anlieger während der Bürgerfragestunde des Gemeinderats nach der Verkehrssituation im Sandbühlweg erkundigt und festgestellt, dass dort die Gehwege als Überholspur genutzt würden und es schon Beinahe-Unfälle gegeben habe. Eine Unterschriftenliste der Sandbühl-Anlieger war der Stadtverwaltung zudem übergeben worden. Bürgermeister Arne Zwick hatte in der damaligen Ratssitzung bereits darauf verwiesen, dass die Absprache mit der Verkehrsbehörde des Landratsamts zu dem Thema am laufen sei und betont, dass die Verwaltung für alle Lösungen offen und das Thema nicht in der Ablage verschwunden sei.