Der Neubau werde zweigeschossig sein und es soll ein Imbiss sowie eine Dachterrasse entstehen. Wie Zwick auf Nachfrage mitteilt, wird die Spielhalle von Richard Fischer als Investor erbaut, der bereits den Spielsalon "Glückspilz" an der Bahnhofstraße betreibt. Während der Ausschusssitzung hatte Christian Fecht (CDU) festgestellt, dass er seine Zustimmung dem Vorhaben nicht geben werde, solange die anderen Spielhallen in Meßkirch noch Bestandsschutz haben und sich die Zahl der Spielhallen somit erhöht.

BSR-Zufahrt nicht beeinträchtigt

In einer früheren Ausschusssitzung hatte Bürgermeister Zwick mitgeteilt, dass die bestehenden Spielhallen laut dem Landesglückspiel-Gesetzes noch bis ins Jahr 2021 Bestandsschutz haben. Auch sein Fraktionskollege Jürgen Fecht schloss sich dieser Ablehnung an. "Wenn es ein Meßkircher Unternehmer gewesen wäre, dann hätte ich zugestimmt. Aber so bin ich dagegen", ließ er die Anwesenden wissen und Jürgen Alber (CDU) erkundigte sich, ob die BSR-Zufahrt durch den Bau in unmittelbarer Nachbarschaft beeinträchtigt wird, was seitens der Verwaltung verneint wurde.

Schon 2017 ein Thema im Ausschuss

Bereits 2017 hatte sich der Technische Ausschuss mit dem Thema neuer Spielhallen in der Stadt auseinandergesetzt. Ende 2017 hatte Zwick im Ausschuss dann informiert, dass der Antrag auf Nutzungsänderung für ein Autohaus zur Spielhalle in der Straße Unterm Ablaß vom Antragssteller zurückgezogen wurde. Dort hatte der geplante Bau zweier neuer Spielhallen zuvor für viel Kritik seitens der Ausschussmitglieder gesorgt. Der zweite Antrag, bei dem es um die Nutzungsänderung der ehemaligen Kegelbahn im Gebäude der Diskothek Sun Ray zu einer Spielhalle mit Bistro ging, sei indes nicht zurückgezogen worden, sagte Zwick.