Derzeit gibt es einige Umweltthemen, die für Diskussionen sorgen. Da ist Greta mit dem strengen Blick, die ganz eindeutig sagt, dass die Erwachsenen beim Thema Klimaschutz jetzt endlich ihren Allerwertesten bewegen sollen. Keine Frage: Das Mädel liegt da völlig richtig.

Möglichst Plastik vermeiden

Dann sind da die Leute, die – eigentlich bescheuert – immer noch freie Fahrt für freie Bürger fordern, obwohl doch der Rest der Welt längst begriffen hat, dass Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen auch ihre Vorteile haben. Die Frage, ob Diesel oder nicht, die lassen wir jetzt mal weg. Da bin ich befangen, weil ich elektrisch fahre und den Strom vom Herrgott machen lasse. Und der hat sich noch nicht beschwert, was mich natürlich beruhigt. Gar nicht beruhigen kann ich mich aber, wenn es um das Thema Plastik geht.

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Wenn ich mir vorstelle, dass in meinem leckeren Wurstsalat ganz winzige Plastikteile drin sind, dann könnte mir fast schon der Appetit vergehen. Mikroplastik sei überall drin, sagen viele Wissenschaftler. Und überall, das bedeutet dann auch im Wurstsalat. Was kann Mann tun? Möglichst Plastik vermeiden. Doch das ist gar nicht so einfach.

Tüten kommen mir nicht mehr ins Haus

Sogar biologisch abbaubare Plastiktüten für den Kompost haben wohl noch nicht verstanden, dass sie sich komplett zersetzen müssen. Ich hatte solche Dinger vier Jahre in meinem Schnellkomposter und sie haben das offenbar weitgehend überlebt. Nur die Aufschrift, dass sie kompostierbar wären, die ist verschwunden. Solche Tüten kommen mir nicht mehr ins Haus. Und Einkaufstüten aus Plastik auch nicht.

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Die bestehe Ehefrau von allen benutzt schon lange Stofftaschen und hat immer eine größere Menge davon dabei. In ihrem Einkaufskorb nämlich. Solche Körbe, natürlich nicht aus Plastik, finde ich super. Da kann man den Einkauf einfach reinwerfen. Das mache ich jedenfalls so. Mein Liebling packt alles lieber in mehrere Stofftaschen. Aber nur, wenn ich dabei bin. Denn es muss ja jemand die vollen Dinger auch tragen. Aber was tut Mann nicht alles. Auf jeden Fall werden wir schon bald von Plastik befreit sein. Immerhin gibt es bald ein Verbot von Plastiktrinkhalmen. Bekanntlich macht Kleinvieh ja auch Mist.

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Ich hätte übrigens auch eine tolle Idee, wie man Plastik vermeiden könnte. Denken Sie doch mal an die Blisterpackungen, wo Ihre Pillen drin sind. Erstens bekommt man das Pharmazeug fast nicht raus und zweitens ist die Verpackung total unnötig. Warum nicht einfach in die Pappschachtel füllen, wo die Tablettenstreifen zusätzlich auch noch drin sind? Dann ging sogar ein ganzer Jahresvorrat in die Packung und man müsste sich nicht ständig neue Rezepte holen. Dan wäre die Rezeptgebühr auch noch eingespart. Aber ganz bestimmt will das niemand. Denn das wäre zu einfach. Denn klar ist: Neue Regeln dürfen in Deutschland keinesfalls zu einfach sein. Das wäre dann doch zu leicht.