Meßkirch – Die Einwohner von Ringgenbach können stolz darauf sein, was sie in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Meßkirch in ihrem kleinen Dorf geschafft haben: die Umbau- und Sanierungsarbeiten ihres Gemeinde- und Feuerwehrhauses.

Am Sonntag, 21.¦Juli, können Besucher beim „Tag der offenen Tür“ ab 11¦Uhr besichtigen, was in den vergangenen zwölf Monaten geleistet und auf den neuesten Stand gebracht wurde. Für die Bewirtung sorgen der Narren-Kultur- und Sportverein sowie die Feuerwehrabteilung Ringgenbach. Es musiziert das Duo „ Anja & Chris“.

Rund 3¦500 Stunden an Eigeneleistungen und 700 Maschinenstunden wurden von den Mitgliedern des Narren-Kultur- und Sportvereins sowie von der Feuerwehrabteilung Ringgenbach eingebracht. Das alte Gemeindehaus wurde nach den energetischen, wie auch brandschutzrechtlichen Anforderungen ertüchtigt – unter anderem wurden ein zweiter Rettungsweg und Räume für die Feuerwehr im Erdgeschoss geschaffen. Ebenso ein Garagenraum für das Löschfahrzeug LF 16. Gleichzeitig wurden Sanitärräume mit behindertengerechtem WC eingebaut. Zudem wurde der Zugang zum Gemeindehaus, in dem auch die Ortsverwaltung untergebracht ist, neu gestaltet und barrierefrei angelegt.

Im Dachgeschoss, dem eigentlichen Veranstaltungsraum, gibt es nun mehr Platz wie vorher. Mit neuer Deckenverkleidung, LED-Beleuchtung und einer ans Fernwärmenetz angeschlossenen Deckenstrahlheizung ist das Gebäude modern ausgerichtet.

Die Küche wurde erneuert und vergrößert. Vom Küchen- und Saalbereich erschließt sich der zusätzliche Rettungsweg über eine moderne Treppe. Ortsvorsteher Harald Veeser zeigte sich begeistert, wie gut die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Meßkirch, dem Bauamt, den Handwerken und den vielen freiwilligen Helfern geklappt hat. „Erwähnenswert ist, dass wir mit der Baumaßnahme einen Teil der Zukunft unseres Dorfes gestaltet haben.“ Der freiwillige Einsatz spiegele die Wertschätzung der Einwohner für ihr Dorf wieder, fügt er lobend hinzu. „Wir haben damit auch eine Ortsmitte und einen Treffpunkt für Jung und Alt geschaffen und unsere Zukunft quasi selbst in die Hand genommen.“ Er freut sich über die Zusage der „Dorfplatz-Paten“, die Pflege der Anlagen um das Gemeindehaus weiterhin zu übernehmen. „Wir haben es geschafft, eine Brücke zum Erfolg zu bauen, wir haben gehandelt und vorgesorgt“, sagt Harald Veeser.