Dass junge Menschen viel bewegen können, zeigte sich bei der 72-Stunden-Aktion der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB), bei der sich landesweit zahlreiche Gruppen für Gemeinschaftsprojekte in ihren Kommunen engagierten. Für die Gruppe aus Langenhart bestand die Aufgabe darin, die Außenanlage beim Gemeindesaal aufzuwerten. Sie haben einen Platz geschaffen, der nicht nur zum Verweilen einlädt, sondern der auch sportlich genutzt werden kann. Am Sonntag wurde er offiziell eingeweiht.

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Während der 72 Stunden haben die Jugendlichen viel geleistet: So wurde zunächst die alte, kleine Terrasse unterhalb des Gemeindehauses vollständig abgebaut. Dann wurde eine vergrößerte Fläche hergerichtet, die neu gepflastert wurde. Die Planung hatten die Jugendlichen von Anfang an selbst in die Hand genommen.

Hand in Hand arbeiteten die Mädchen und Jungen beim Verlegen des Rasens für das neue Spielfeld beim Gemeindesaal.
Hand in Hand arbeiteten die Mädchen und Jungen beim Verlegen des Rasens für das neue Spielfeld beim Gemeindesaal. | Bild: Karl Mägerle

Einsatz bis spät in die Nacht

Mädchen wie Jungen zeigten sich während der drei Tage hoch motiviert. Um ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen, arbeiteten sie teils bis spät in die Nacht hinein. Denn der Platz sollte nicht nur erneuert, sondern auch für verschiedene Sportarten wie Volleyball oder Badminton ausgestattet werden. Pfosten mussten gesetzt und ein Netz gespannt werden. Gleichzeitig wurde die kleine Hanglage mit Sträuchern, Hecken und Bäumen bepflanzt.

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Unterstützt wurden die Jugendlichen von den Anwohnern, die sie mit Speisen und Getränken versorgten. Die Stadt stellte das Baumaterial zur Verfügung. Für die Volleyballanlage, die Bepflanzung und den Bau der beiden Holzliegen auf der Terrasse konnte die KLJB-Gruppe Sponsoren gewinnen.

Jugendliche wollen sich auch künftig um den Platz kümmern

Benedikt Vögtle, der Vorsitzende der KLJB Langenhart, zeigte sich sichtlich stolz über das Geleistete. „Wir können ein geschlossenes Projekt vorstellen“, erklärte er den Einwohnern bei der offiziellen Einweihung. „Wir hoffen, dass wir damit unser Dorf mit einem weiteren schönen Fleckchen bereichern konnten und werden uns auch in Zukunft durch entsprechende Pflege um die gesamte Anlage kümmern.“