Der Bundestagsabgeordnete ist seit 2014 Beauftragter für Energiepolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Der 43-Jährige vertritt den Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen in seiner dritten Amtsperiode in der Bundeshauptstadt.

Thomas Bareiß sagte zu seiner Berufung in Berlin: „Gemeinsam mit Bundesminister Peter Altmaier darf ich eine spannende und wichtige Aufgabe für unser Land übernehmen und ich freue mich sehr die Wirtschaftspolitik für Deutschland mitzugestalten." Über das Vertrauen der Bundeskanzlerin habe er sich sehr gefreut und die Aufgabe und Herausforderung werde er sehr gerne annehmen. "Weiterhin werde ich mich natürlich mit voller Kraft und Energie für meine Heimat und den Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen einsetzen“, hält der Abgeordnete fest.

In Meßkirch löste die Nachricht über Berufung von Bareiß ins Wirtschaftsministerium große Freude aus. Von allen Seiten wurde dabei darauf verwiesen, wie engagiert sich Bareiß als Abgeordneter für den Wahlkreis einsetzt und den Kontakt dorthin beständig hält. "Er hat es einfach verdient", bekundet so Christa Golz, Vorsitzende des CDU-Stadtverbands. Auch Golz verweist auf die hohe Präsenz von Bareiß in seinem Wahlkreis. In den kommenden Tagen wolle sie ihm noch persönlich gratulieren.

Für den Albstädter ist die neue Aufgabe ein Schritt auf der Karriereleiter, stimmt man in Meßkirch überein. Schon bei der Landtagswahl war in Meßkirch darüber spekuliert worden, Bareiß könne in einer schwarz-grünen Landesregierung Verantwortung übernehmen. Zuletzt war er bei der Vergabe des CDU-Landesgruppen-Vorsitzes indes nicht zum Zug gekommen.

Eine Bestätigung des bisherigen Engagements von Bareiß sieht Bürgermeister Arne Zwick in dessen Berufung zum Staatssekretär. "Er ist ein sehr engagierter Abgeordneter und es freut mich für ihn." Was den Wahlkreis betrifft, könne Bareiß als Staatssekretär noch besser zu den richtigen Ansprechpartnern Zugang erhalten, sagt Zwick. Er sieht dies beispielsweise beim Thema Stadtsanierung von Vorteil. "Das ist ein ganz wichtiges Thema und es betrifft jede Gemeinde im Wahlkreis." Einen besseren Draht zu den Verantwortlichen könne es auch beim Breitband-Ausbau geben, der in der neuen Koalition groß geschrieben wird. "Da hoffen wir ganz konkret darauf, dass wir einmal unsere Ideen aus der Praxis präsentieren können." Im Bereich der Breitbandversorgungsgesellschaft im Landkreis Sigmaringen gehe es um den Glasfaser-Ausbau an die Gebäude.

 

 

Zur künftigen Aufgabe

Parlamentarische Staatssekretäre haben die Aufgabe, ihren Minister zu unterstützen. Sie sind keine Beamte sondern stehen in einem öffentlich-rechtlichen Amtsverhältnis, das weitgehend dem der Bundesminister angeglichen ist. Der Parlamentarische Staatssekretär kann denMinister bei Erklärungen vor dem Bundestag, dem Bundesrat und in Sitzungen der Bundesregierung vertreten. Sein Amt ist abhängig von dem des Ministers: Scheidet der Minister aus dem Amt, so scheidet der Staatssekretär automatisch mit aus – außer der neue Minister bestätigt ihn im Amt. (mos)