Musikerinnen und Musiker aus der Region aufgepasst! In diesem Jahr lobt die Donaueschinger Brauerei Fürstenberg zum vierten Mal einen Wettbewerb für die besten und originellsten Künstler aus – der SÜDKURIER ist Medienpartner. In drei Vorentscheidungen werden Musiker aller Stilrichtungen um den Einzug ins Finale des Lokalderbys 2019 spielen, wie der Wettbewerb heißt. Der Sieger-Band winken 3000 Euro und die Chance, auf dem Zelt-Musik-Festival in Freiburg auftreten zu dürfen. Dendemann, Samy Deluxe, Max Herre und The Beach Boys sind nur einige Größen, die dieses Jahr auf der Bühne des dortigen Festivals stehen werden.

Die drei Vorentscheidungen des Wettbewerbs finden am Samstag, 11. Mai in der „Wunder-Bar“ in Meßkirch, am Samstag, 18. Mai im „Shamrock Irish Pub“ in Konstanz und am Samstag, 1. Juni im „Twist“ in Donaueschingen statt. Der Eintritt zu diesen Vorentscheiden ist jeweils frei. Das Finale des Bandwettbewerbs findet am Samstag, 20. Juli während des Zeltfestivals in Freiburg statt.

Für den jüngsten Bandwettbewerb der Donaueschinger Brauerei waren 2017 mehr als 100 Bewerbungen eingegangen. Damals hatte es vier Vorentscheidungen mit zusammen 20 Bands gegeben.

In Freiburg gaben vor zwei Jahren die letzten fünf Bands ihre musikalischen Bewerbungsunterlagen ab. Die Formation Walter Subject aus Reutlingen gewann diesen Contest. „Dass sich der Hinterhof des Jos-Fritz-Cafés in der Freiburger Innenstadt in einen dampfenden Hexenkessel verwandelte, lag nicht allein an den bis spätabends sommerlichen Temperaturen. Mehrere hundert Gäste feierten zur Musik der fünf Gruppierungen, die sich jeweils 20 Minuten präsentierten und in ihren Musikstilen unterschiedlicher kaum hätten sein können. Mit den Cosmic Mints eröffnete eine sechsköpfige Formation aus Freiburg den Abend. Ihren Stil beschreiben sie selbst als psychedelisch. Eine 180-Grad-Wende erlebten die Zuhörer mit dem zweiten Musiker. Der Brite Matt Woosey aus Ettenheim setzte einen Kontrast zu den abgedrehten Klängen der Vorgänger. Nur mit seiner Akustikgitarre erdete er die Zuhörer mit einer Mischung aus Roots, Blues und Folk. Mit One Way Train aus Emmendingen wurde die Schlagzahl der Beats wieder drastisch erhöht. Dem standen The Rehats in nichts nach. Das internationale Quintett aus Freiburg mit Gitarristin und Sängerin Hélène aus Paris setzte mit ihrem Indie-Pop eine weitere Spitzmarke des Abends. Als die Stimmung ohnehin bereits auf dem Siedepunkt angekommen war, setzten Walter Subject den musikalischen Schlusspunkt. Neben Walter Subject, die ins Finale einziehen, können sich auch die Cosmic Mints als Zweitplatzierte des Abends noch Hoffnung machen. Die beste aller zweitplatzierten Bands der vier Vorentscheidungen wird ebenfalls ins Finale einziehen“, schrieb ein Kollege damals.

Zum Start des Fürstenberg-Lokal-Derbys 2014 machte die Gruppe „Otto Normal“ aus Freiburg das Rennen. Bandleader Peter Stöcklin erinnert sich an das Finale: „Es waren einige gute Bands dabei und ich weiß heute noch nicht, warum ausgerechnet wir gewonnen haben“, so Stöcklin, zumal vor diesem wichtigen Auftritt der Key-Boarder der Band ausgefallen war.