Das Organisationsteam der Rengetsweiler Musikanten hat das Waldfest auch in diesem Jahr zu einem Treffpunkt mit viel Abwechslung für die Besucher gemacht. So gehört der Hammellauf am Sonntagnachmittag seit den ersten Anfängen im Jahre 1968 dazu. Es ist Tradition, wie Siegbert Blum, der ihn leitet, versicherte.

Immer mehr Teilnehmer

Der abgesteckte Rundkurs musste vergrößert werden, da die Zahl der Teilnehmer für den Hammellauf stetig ansteigt. Bei den drei Vorläufen gab es bereits Sachpreise zu gewinnen. Dem Sieger des Hauptlaufs winkte ein „Hammel“, in diesem Fall ein Lamm von Siegfried Benkler aus Riedetsweiler, als Hauptpreis. Der strahlende Gewinner war Daniel Riegger aus Heudorf bei Meßkirch.

Daniel Fischer durfte sich über ein Lamm freuen.
Daniel Fischer durfte sich über ein Lamm freuen. | Bild: Karl Mägerle

Neu war das Bull-Riding, wo man auf dem widerspenstig gesteuerten Büffel seine Reitkunst zeigen konnte, oder unter dem Gelächter der Zuschauer abgeworfen wurde. Groß war auch der Andrang auf der Riesenrutsche und der großen Hüpfburg beim Festgelände, wo die Kinder ihre besondere Freude hatten.

Hartmut Fischer und Martin Frick (von links) von der Blaskapelle Peng.
Hartmut Fischer und Martin Frick (von links) von der Blaskapelle Peng. | Bild: Karl Mägerle

Bei freiem Eintritt konnte außerdem mit der Blaskapelle Peng im großen Festzelt gefeiert werden. Musik im böhmisch-mährischen Stil, Schlager, Hits, Evergreens und solistische Einlagen wurden in einem über vierstündigen Programm geboten. Es war ein besonderes musikalisches Erlebnis mit den Peng-Musikanten und ihrer Sängerin Ute, das mit stürmischem Beifall belohnt wurde.

Festausklang am Montagabend

Ein Feierabendhock gehört zum Waldfest ebenfalls dazu. Für den zünftigen Festausklang am Montagabend sorgte die Trachtenkapelle Oberuhldingen. Ein kurzes und mit viel Lob bedachtes Resümee über den gesamten Festablauf gab die Musikvereinsvorsitzende Monika Huber.

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„Ohne die vielen Helfer könnten wir unser Waldfest in dieser Größe gar nicht mehr meistern“, sagte sie. Auch mit den vielen Festbesuchern, die trotzt der „widrigen Wetterverhältnisse zu uns kamen“ war Huber sehr zufrieden.