Die Wildenstein-Grundschule in Leibertingen wird digital. Der Gemeinderat beschloss in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich bei zwei Gegenstimmen den Kauf von vier elektronischen Tafeln im Wert von rund 28 000 Euro. Durch die ab Juli angekündigte Senkung des Mehrwertsteuersatzes geht die Gemeindeverwaltung von einer zusätzlichen Einsparung von rund 700 Euro aus.

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Zeitgemäße Ausstattung sichert Zukunft der Grundschule

Das Thema hatte in der vorletzten Gemeinderatssitzung für eine intensive Diskussion gesorgt, weil einige Gemeinderatsmitglieder den Sinn einer elektronischen Vollausstattung der Dorfschule nicht nachvollziehen konnten. Unter anderem befürchteten die Kritiker, Lehrer könnten mit der modernen Technik überfordert sein, mit der Folge, dass die teuren Geräte nur vereinzelt oder gar nicht eingesetzt werden würden. Dem gegenüber hatten Bürgermeister Armin Reitze und der noch amtierende Schulleiter Hubert Stekeler darauf verwiesen, dass eine zeitgemäße technische Ausstattung einer Grundschule unter anderem auch deren Zukunft sichern würde.

19 300 Euro staatliche Zuschüsse für Gemeinde

Die Digitalisierung erfolgt im Rahmen des bundesweit gültigen Digitalpakts mit staatlichen Zuschüssen, die, wie Hubert Stekeler betont, im Fall Leibertingen auf 19 300 Euro gedeckelt sind. Diese elektronischen Tafeln sollen im Laufe der Sommerferien in den vier Klassenräumen installiert werden. Für den Herbst rechnet Stekeler noch mit dem Kauf eines Klassensatzes von 16 Schülernotebooks im Wert von zusammen rund 13 000 Euro.