Zur Bergung des 38-jährigen Mannes aus dem Bodenseekreis wurden die Bergwacht, ein Rettungshubschrauber aus der Schweiz sowie Rettungswagen und Notarzt alarmiert. Der Begleiter des Verunfallten und weitere Kletterer leisteten dem 38-Jährigen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte in dem unwegsamen Gelände Erste Hilfe. Die Rettungskräfte gingen nach den Angaben der Sigmaringer Bergwacht vom Verdacht einer Wirbelsäulenverletzung aus.

Der Mann wurde von Notarzt und Rettungsdienst erstversorgt. Anschließend erfolgte durch Einsatzkräfte der Bergwacht der Transport des Schwerverletzten in einer Gebirgstrage an eine Stelle im Hang, die vom inzwischen eingetroffenen Rettungshubschrauber aus eingesehen werden konnte. Nach der Windenbergung durch den Hubschrauber musste der schwer verletzte Mann zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus geflogen werden. Bei der ersten polizeilichen Befragung von Zeugen stellte sich heraus, dass sich unter dem Kletterer ein Felsbrocken gelöst hatte und dadurch der Absturz ausgelöst wurde. In einem Steilhang am Fuße des Stuhlfels war der 38-Jährige abgestürzt, so die Bergwacht.