Treten als Teams gegeneinander an (von links): Karl-Heinz Öxle und Andreas Steidle (Förderverein); Silvia Mierau-Kuhn und Bernd Schell (Narrenverein); Daniel Mayer und Sebstian Braun (Narrenväter); Oliver Müller und Markus Bugge (Feuerwehr). Rechts unten: Rebecca Straub-Faschian
Treten als Teams gegeneinander an (von links): Karl-Heinz Öxle und Andreas Steidle (Förderverein); Silvia Mierau-Kuhn und Bernd Schell (Narrenverein); Daniel Mayer und Sebstian Braun (Narrenväter); Oliver Müller und Markus Bugge (Feuerwehr). Rechts unten: Rebecca Straub-Faschian | Bild: Bernhard Strohmaier

Warum in ferne Läder reisen? Das Gute liegt bekanntlich nahe, und so nahm sich die Gugge-hoi für den beliebten Bürgerball das Motto Donautal und Naturpark Obere Donau vor. Schon die Dekoration war mit Landkarten vom Donaubergland, ausgestopften Wildtieren, einem Jägerstand, der Tischdeko mit Kalksteinen und einem Film mit atemberaubenden Szenen aus der Vogelperspektive ein echter Hingucker. "Man kann ja auch mal hier Urlaub machen und muss nicht erst weit reisen", sagte Rebecca Straub-Faschian. Gewitzt und mit spitzer Zunge führte "Rebe" durch das Programm. Dabei blieb oft kein Auge trocken. Unterstützt wurde sie von ihrem kleinen Plüschhund, den sie an der Leine hinter sich herzog.

Die drei Tanzgruppen der Waldgeister-Garde zeigten mit ihren vielseitigen Auftritten mehrfach, was sie das ganze Jahr über erarbeitet hatten. Ein bunter Reigen von Tänzen brachte Kostüme wie Frauenfußball, Skifahrer, Musikverein, Landjugend, Tennisclub, Highländer, Gugge-hoi, Waldgeister sowie kesse Kirchenchornonnen auf die Bühne. Nonstop folgten die Aufführungen und ernteten begeisterten Applaus. Für die Vereinsmeisterschaft traten vier Gruppen an. Für den Narrenverein waren es Silvia Mierau-Kuhn und Bernd Schell, die Freiwillige Feuerwehr war vertreten durch Oliver Müller und Markus Bugge. Der ehemalige Narrenvater Daniel Mayer und der neuer Narrenvater Sebastian Braun waren auch dabei. Den Narrenförderverein vertraten Karl-Heinz Öxle und Andreas Steidle. Die drei Disziplinen wurden kurzweilig durch Filme oder Auftritte unterbrochen. Überzählige "Waldtiere" wurden mit Korken abgeschossen, was immer wieder laute Lacher zur Folge hatte.

Dabei durfte der Esel nicht getroffen werden, da er kein Waldtier ist. Eine Quiz-Runde mit lebenden "Tierbuzzern" erforderte volle Konzentration. Was war am 22.11.1984 in Hausen im Tal passiert? Mit einiger Hilfe wurde der Buß- und Bettag erraten. Als dritte Disziplin musste ein ausgewachsener "Rotmilan" durch einen Parcours getragen werden, was das Publikum sehr erheiterte. Silvia und Bernd vom Narrenverein gewannen schließlich eine große Holztafel der Gugge. Diese ist mit zwei Aufhängern versehen und kann damit zwei Menschen gleichzeitig umgehängt werden. Und weil es zwei Gewinner sind, wurde auch die Vorder- und die Rückseite bedruckt.

"Der Stürmer schnappt sich den Ball und spaziert an der Abwehr, die schläft, vorbei!" Mit ihrer bildhaften Darstellung von Fußballszenen gefallen die Akteure des Sportvereins.
"Der Stürmer schnappt sich den Ball und spaziert an der Abwehr, die schläft, vorbei!" Mit ihrer bildhaften Darstellung von Fußballszenen gefallen die Akteure des Sportvereins. | Bild: Bernhard Strohmaier

Der Sportverein glänzte mit einer wörtlichen Darstellung der Kommentare des Reporters während eines Fußballspiels. Viele witzige Szenen lösten Lachsalven aus. Für den Musikverein traten David Dreher, Christine Bugge, Alexandra Volk-Janke, Andrea Braun, Daniela Meyer und Thomas Schank auf. In einem Lied beschrieben die Damen, warum sie "wieder mal zu haben" und "plötzlich ganz allein" sind. Als Mörderinnen musste die ein oder andere jedoch erst noch in den Knast. Tosender Beifall belohnte die Gruppe. Großes und auch politisches Thema war der Rotmilan, der schon den Bau von Windrädern verhindert hatte. "Nun will er sich an die Aufgabe machen, auch den Kalkabbau im Donautal zu verhindern. Anschließend möchte er sich um den Weltfrieden kümmern", war von der Moderatorin zu erfahren. Alleinunterhalter Klaus unterstützte die Auftritte mit Musikeinspielungen. Nach den Aufführungen konnte dann auf der Bühne ausgiebig abgerockt werden.