Während der jüngsten Ortschaftsratssitzung in Kreenheinstetten informierte Bauleiter Christian Triesner von der BLS-Breitbandversorgungsgesellschaft im Landkreis Sigmaringen das Gremium und die Bürger über den Abschluss der baulichen Arbeiten und den Einzug der Kabel. Die BLS ist die von zahlreichen Gemeinden zwischen der Münsinger Alb und dem südlichen Ende des Landkreises Sigmaringen geführte Gesellschaft zum Aufbau einer Breitbandinfrastruktur in diesem Gebiet.

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Netz wird zum Jahreswechsel an Betreibergesellschaft übergeben

Mit Abschluss der Arbeiten sei in Kreenheinstetten ein Meilenstein zur Digitalisierung im ländlichen Raum erreicht worden, der laut BLS nur durch die interkommunale Zusammenarbeit möglich wurde. Das Glasfasernetz wurde in Kreenheinstetten an das Nahwärmenetz angebunden und wird zum Jahreswechsel an die Betreibergesellschaft NetCom übergeben.

Stichtage für Verbraucher werden noch bekannt gegeben

Nach einem weiteren halben Jahr können dann sowohl private als auch gewerbliche Endverbraucher das Netz in Anspruch nehmen. Wer im Neubaugebiet wohnt, kann sogar sofort wechseln, informierte Triesner. Die genauen Stichtage würden von der BLS noch bekannt gegeben, damit wechselwillige Kunden ihren Zeitplan mit den Kündigungsfristen der bisherigen Anbieter abstimmen können.

Nicht alle Bereiche angeschlossen

Allerdings gibt es das Glasfasernetz in Kreenheinstetten nicht flächendeckend. Die Ortsbereiche Schulstraße sowie das Gewerbegebiet sind noch nicht angeschlossen. Nach Aussage von Triesner liege dies an aktuell fehlenden Mitteln seitens der Gemeinde. Er hoffe jedoch auf einen Ausbau in wenigen Jahren, nicht zuletzt wegen der in Aussicht stehenden Fördermittel.

Pauschale Gebühr von 952 Euro wird fällig

Alle Bewohner, die das Glasfasernetz nutzen wollen und deren Haus an das Netz angeschlossen ist, müssen für die Nutzung eine pauschale Gebühr von 952 Euro zahlen. Christian Triesner dazu: „Das ist ein subventionierter Anschluss, denn die Gesamtkosten für einen Hausanschluss liegen zwischen 2500 und 5000 Euro. Die Differenz übernimmt die Gemeinde.“ In diesem Zusammenhang empfiehlt Triesner, einen Wechsel zur NetCom durch den neuen Anbieter vornehmen zu lassen: „So können Kunden ihre alte Rufnummer behalten.“

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