20 Jahre Schwäbische Highlandgames in Kreenheinstetten. In diesem Jahr wollen die Mitglieder und Aktiven der zehn Vereine und Gruppen, aus denen die Festgemeinschaft besteht, die die Spiele ausrichten, den Besuchern zu den 20. Highlandgames Besonderes bieten. Unter anderem soll am Freitagabend ein zusätzlicher Festabend in der Dorfhalle organisiert werden. Ortsvorsteher Guido Amann will versuchen, Ministerpräsident Winfried Kretschmann als Schirmherrn zu gewinnen.

In dieser Woche traf sich die Festgemeinschaft zu einer ersten Arbeitssitzung, um das Highlander-Wochenende vom 30. August bis zum 2. September vorzubereiten. Im Rahmen dieser Sitzung zogen die Wettkampfmacher eine Bilanz der vergangenen Spiele und entwickelten, teilweise dann schon durch konkrete Beschlüsse festgezurrt, Ideen für die 20. Ausgabe der Spiele.

Sachliche Arbeitsatmosphäre herrschte am Dienstag bei der ersten Sitzung der Festgemeinschaft in Vorbereitung der 20. Highlandgames am 1. September.
Sachliche Arbeitsatmosphäre herrschte am Dienstag bei der ersten Sitzung der Festgemeinschaft in Vorbereitung der 20. Highlandgames am 1. September. | Bild: Hermann-Peter Steinmüller

Die Vorbereitungen haben intern bei der Highlander-Gruppe bereits begonnen. In dieser Gruppe sind jene jungen Leute organisiert, die sich direkt um die Zusammenstellung der Wettbewerbe und den Bau, der dafür notwendigen Geräte kümmern. Die Mitglieder haben in den vergangenen Monaten eine Inventur ihrer Wettkampf-Ausstattung vorgenommen. Davon berichtete Jan Bruder. Unter anderem ist die Teichplane für das Wasserbecken beim Schlampatscha brüchig geworden und muss ersetzt werden. Im vergangenen Jahr haben die Highlander ein neues Sprecherhäuschen gezimmert. Sie mussten allerdings am verregneten Wettkampftag feststellen, dass das Dach nicht absolut dicht ist. Deswegen sollen Wellblechplatten für zukünftige Regentage das Einsickern von Regentropfen verhindern.

Schon im Sommer beginnen, wie hier beim Bau des Sprecherhäuschens im vergangenen Jahr, die praktischen Vorbereitungen für die Highlandgames.
Schon im Sommer beginnen, wie hier beim Bau des Sprecherhäuschens im vergangenen Jahr, die praktischen Vorbereitungen für die Highlandgames. | Bild: Hermann-Peter Steinmüller

Die Teammitglieder richten alles ehrenamtlich in Eigenregie. Die Festgemeinschaft übernimmt die Materialkosten. Das werden in diesem Jahr schätzungsweise rund 500 Euro sein. Dazu kommen trotz aller Ehrenamtlichkeit Fixkosten, beispielsweise die Dudelsackbläser. Sie waren im vergangenen Jahr mit 600 Euro einer der großen Ausgabeposten. Guido Amann: "Sie sind deshalb so teuer, weil es kein fester Verein ist. Die Trommler und Pfeifer kommen aus dem ganzen Land und nehmen dabei teilweise lange Anfahrtswege in Kauf." Andererseits seien die Schwäbischen Highlandgames ohne sie nicht vorstellbar.

Dudelsackbläser gehören trotz hoher Kosten zwingend zum Highland-Ambiente.
Dudelsackbläser gehören trotz hoher Kosten zwingend zum Highland-Ambiente. | Bild: Hermann-Peter Steinmüller

Überhaupt ist das Thema "Finanzen" ein wichtiger Punkt für die Organisatoren. Guido Amann bilanzierte: "Aufgrund des verregneten Wettkampftages müssen wir beim Umsatz ein Minus von 25 Prozent gegenüber 2017 verbuchen." In der Runde von zwölf Gesprächsteilnehmern herrschte Einigkeit in der Wertung, nach der das Wetter eine erhebliche Rolle für den Erfolg der Highlandgames spiele. Das zweite Standbein für den Erfolg der Highlandgames ist, wie Amann betonte, das starke Engagement der Bürgerschaft beim ehrenamtlichen Einsatz am und rund um den Wettkampftag.

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Die Mitglieder der Festgemeinschaft waren sich im Grundsatzbeschluss einig, zum 20-jährigen Bestehen einen dritten Festabend anzubieten. Als Termin entschieden sie sich für den Freitagabend am 30. August. Auch das Rohkonzept für das Rahmenprogramm steht schon. Es soll ein gemütlicher Abend für die Besucher werden. Auf der Bühne sind bisherige Teilnehmer der Highlandgames zu lustigen Wettbewerben eingeladen, die sich, so die Organisatoren, "im Rahmen dessen bewegen werden, was auf einer Bühne in einer geschlossenen Halle möglich" sei. Weitere Details, wie beispielsweise die Frage, welche Blasmusikkapelle für diesen Abend verpflichtet werden soll, werden, so kündigte Amann an, bereits im Laufe der nächsten Wochen entschieden werden. Für Kinder wird es wieder ein Sonderprogramm mit einem Zauberer geben.

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Ansonsten soll das Festwochenende im gewohnten Rahmen ablaufen. Am Samstag, 31. August, die Generalprobe, am 1. September die Highlandgames, abends mit der Siegerehrung und einem Hock sowie am Montag die Handwerkervesper.