In einer Checkliste ging Ortsvorsteher Guido Amann die Punkte durch, die sich bei der letztjährigen Veranstaltung ergeben hatten. So entspannte sich beispielsweise eine Diskussion darüber, ob an der bisherigen Pfandregelgung für Weizenbiergläser festgehalten werden soll. Das Problem dabei: Im Vorjahr sei teilweise im Bürgerhaus kein Pfand verlangt worden, wohingegen auf dem Fesgelände 2, 50 Euro pro Glas berappt worden waren. "Um sich dieser Sache zu entledigen, müssten wir die Pfanddiskussion ganz beerdigen", stellte Amann fest. Doch so einfach stellte sich die Beschlussfassung dann doch nicht dar. Denn für den Fall, dass die Gläser pfandfrei ausgegeben würden, stellte sich bei der Diskussion in der Runde heraus, hätten die Veranstalter aller Voraussicht nach mit mehrere Problemen zu hadern. So wurde befürchtet, dass Gläser auf der Festwiese vermehr liegen bleiben und es zu Scherben kommen könnte, eine Umstellung würde unweigerlich eine Mehrarbeit für die Bedienungen bedeuten und es könnte zu einer ungewollten Vermischung der eigenen, besseren Gläser mit denen der Brauerei kommen. Die Einigung, die bei dem Treffen erzielt wurde, sah dann schließlich folgendes vor: Beim Hauptgeschäfts-Tag der Highlandgames, dem Festsonntag, soll das Pfand auf die Weizenbiergläser auch in diesem Jahr beibehalten werden, am Festmontag werde dagegen in diesem Jahr kein Glaspfand mehr von den Gästen erhoben. Und um den Bedienungen das Arbeiten am Sonntag zu erleichtern, beschloss die Gesellschafterversammlung zugleich noch, das Pfand auf glatte zwei Euro zu reduzieren.

Erfreut konnte der Ortsvorsteher den Anwesenden dann mitteilen, dass auch in diesem Jahr die Dudelsackspieler der Heuberg Dragons ihre Teilnahme an den Highlandgames zugesagt hätten. Sie werden so wiederum den Einzug der Gladiatoren auf die Festwiese begleiten, sowie auch die abschließende Siegerehrung musikalisch umrahmen. Bis zum nächsten Treffen des Vorbereitungsteams soll noch geprüft werden, welches Angebot für die Kinder im Rahmenprogramm gemacht werden kann. Das nächste Treffen der Festgemeinschaft, wurde vereinbar, soll traditionellerweise kurz vor den Sommerferien am Dienstag, 17. Juli, wiederum um 19.30 Uhr stattfinden.

Neu ist in diesem Jahr die Kooperation mit der Hirsch Brauerei aus Wurmlingen, wohin es auch eine Besichtigungsfahrt geben soll. Amann will die mögliche Teilnehmerzahl noch abklären. Bei den Highlandgames wird es wieder Spanferkel vom Grill geben und so bleibt nach diesem ersten Treffen nur, den Veranstaltern die Daumen zu drücken, dass es der Wettergott in diesem Jahr besser mit ihnen meint. Denn schließlich berichtete der SÜDKURIER über die Spiele im vergangenen Sommer, dass es noch nie so nass bei einem Festsonntag gewesen sei wie 2017. Doch – und das zeichnet die Veranstaltung wohl aus – habe der prasselnde Regen weder die 64 Gladiatoren in 32 Teams noch die zahlreichen Zuschauer daran hindern können, die Spiele zu absolvieren und mit sichtlicher Begeisterung zu genießen.