In der Straße Im Winkel 1 in Hettingen wurde die Grundsteinlegung für einen besonderen Neubau gefeiert. Auf einer Fläche von 4251 Quadratmetern im Zentrum des Ortes wird ein Haus errichtet, welches betreuungs- und pflegebedürftigen Senioren das Wohnen im Quartier und damit auch im Alter den Verbleib in der gewohnten Umgebung ermöglicht, wie die Benevit Gruppe in einer Pressemitteilung berichtet. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2023 geplant.

Zulassung als Regelleistung steht noch aus

Das zweigeschossige Gebäude, zuzüglich des Dachgeschosses, mit einer Nutzfläche knapp 3000 Quadratmetern wird über 57 Einzelzimmer in vier Wohngemeinschaften sowie drei altersgerechte Wohnungen im Dachgeschoss verfügen. Neben Dauerpflege und Kurzzeitpflege werden auch sechs Tagespflegelätze, in den Wohngemeinschaften integriert, geschaffen werden. Zu dem „stambulanten“ Konzept gehört ebenso ein ambulanter Dienst. Die Etagen werden über einen Aufzug verbunden sein. Das „stambulante“ Konzept soll in Hettingen umgesetzt werden. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass Ende 2022, spätestens jedoch zur Fertigstellung des Bauwerks, die gesetzlichen Grundlagen hierfür als Regelleistung geschaffen worden sind.

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„Eine gute Infrastruktur für Jung und Alt liegt mir für unsere Stadt besonders am Herzen. Auch die bis zu 60 neuen und wohnortnahen Arbeitsplätze, die hier entstehen werden, gehören zu einer lebenswerten städtischen Struktur“, sagt Dagmar Kuster, Bürgermeisterin der Stadt Hettingen.

Investition von rund 7,4 Millionen Euro

Die Mössinger Benevit-Gruppe, die als Familienunternehmen in fünf Bundesländern 26 stationäre Pflegeeinrichtungen, ambulante Dienste, Tagespflegen für Senioren und alternative Wohnformen für Senioren anbietet, ist Bauherr des Neubaus, der bei gut 7,4 Millionen Euro an Investitionskosten liegen wird. Gebaut wird nach neuesten ökologischen Standards. Die Unternehmensgruppe betreibt in der Region an mehreren Standorten Häuser, welche betreuungs- und pflegebedürftigen Senioren ein abwechslungsreiches und selbstbestimmtes Leben in Hausgemeinschaften ermöglichen.

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Neue Wege in der Pflege

Anlässlich der Grundsteinlegung, entboten auch die Staatsministerin im Bundeskanzleramt, Annette Widmann-Mauz, der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Thomas Bareiß, die Staatssekretärin im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg, Dr. Ute Leidig, der Vorstandsvorsitzende der AOK Baden-Württemberg, Johannes Bauernfeind, sowie der Sozialdezernent des Landratsamts Sigmaringen, Torsten Schillinger, Grußworte und beste Wünsche. Sie unterstrichen in den Ansprachen die bundesweite Beachtung des Konzepts für die Weiterentwicklung der Altenpflege in Deutschland. „In einer Zeit des demographischen Wandels und einer alternden Gesellschaft müssen wir in der Pflege neue Wege gehen und neue Konzepte finden, die den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden“, so Staatsministerin Annette Widmann-Mauz.