Die Behandlung von mit Covid 19 infizierten Patienten und Verdachtspatienten findet weiterhin ausschließlich am Standort Sigmaringen statt, informiert die SRH Kliniken GmbH. Hier gibt es eine zentrale Corona-Isolierstation, in der bis zu 22 infizierte Patienten behandelt werden können. Eine Ausweitung ist bis auf 42 Betten möglich. Darüber hinaus gibt es 14 Intensivbetten mit zehn Beatmungsplätzen für nicht infizierte Intensivpflichtige und für infizierte Patienten. In den SRH Kliniken in Bad Saulgau und Pfullendorf werden weiterhin grundsätzlich keine COVID infektiösen Patienten behandelt, ebenso keine Verdachtspatienten.

Sehr junge Patienten auf der Corona-Station

Tagesaktuell sind 20 mit SARS CoV2 infizierte Patienten auf der speziellen Corona-Station in Behandlung, auf der Intensivstation sind es sieben Patienten, die damit zu 50 Prozent ausgelastet ist. Der überwiegende Anteil der infizierten Patienten ist nicht geimpft. In dieser 4. Infektionswelle müssen zunehmend auch sehr junge Patienten unter 40 Jahre stationär versorgt werden.

Eingeschränkter Betrieb für planbare stationäre Operationen

Ab sofort wird der Operationsbetrieb für plan- und verschiebbare stationäre Eingriffe an allen drei Krankenhäusern in Sigmaringen, Bad Saulgau und Pfullendorf eingeschränkt. Patienten, die von dieser Maßnahme betroffen sind, werden im Vorfeld rechtzeitig informiert. Bei allen Patienten, die bereits stationär aufgenommen sind, werden die Operationen wie geplant durchgeführt. Die Behandlung von Notfällen sowie der ambulante Patientenbetrieb werden an allen drei Krankenhäusern aufrechterhalten.

Steigende Patientenzahlen werden erwartet

Die Corona-Experten, die seit Pandemiebeginn tagesaktuell das Infektionsgeschehen beobachten und analysieren, gehen von weiterhin steigende Patientenzahlen aus. Das Pflegepersonal der drei Krankenhausstandorte wird deshalb am Standort Sigmaringen konzentriert, um insbesondere auch die Kapazität in der Intensivpflege erhöhen zu können.

Behandlung von Covid-Patienten ist sehr arbeitsintensiv

Hierzu muss man wissen, dass der Behandlungs- und Betreuungsaufwand von mit SARS CoV2 infizierten Patienten für die Ärzte und Pflegekräfte grundsätzlich deutlich höher ist. Zudem gelten für Isolierstationen strenge Vorgaben, die den gesamten Betrieb eines Krankenhauses stark beeinflussen und damit für das gesamte Krankenhauspersonal eine Zusatzbelastung bedeuten.

Sicherheitscheck für alle Patienten

Das könnte Sie auch interessieren

An allen drei Krankenhaus-Standorten gelten strenge Sicherheitsmaßnahmen, um das Infektionsrisiko weitestgehend zu minimieren. Alle Patienten unterliegen weiterhin einer Zugangskontrolle und werden vor der Aufnahme auf eine Corona-Infektion getestet. Die Patienten können auch in der Corona-Krise darauf vertrauen, dass sich die Ärzte und das Pflegefachpersonal mit voller Kraft für die Behandlung und Gesundung bei ihren Erkrankungen einsetzen. Die fachgerechte und qualitativ hochwertige Versorgung durch Ärzte und intensivmedizinisch geschultes Personal ist für die Patienten gewährleistet.

Krankenhauspatienten dürfen nur noch einen Besuch pro Tag für maximal eine Stunde bekommen

Ab sofort ist an allen drei SRH Krankenhausstandorten je Patient nur noch ein Besucher pro Tag erlaubt. Die Aufenthaltsdauer beträgt eine Stunde. Angehörige von Patienten werden deshalb gebeten ihre Besuche im Vorfeld untereinander abzustimmen. Weiterhin gilt für alle drei SRH Kliniken die 3 G- Zutrittsregel: getestet, genesen, geimpft. Bei Covid-Symptomen wird generell kein Zutritt gewährt. Die Besuchserlaubnis ist auf das Patientenzimmer beschränkt.

Die Einlasszeit ist von 14 bis 17 Uhr

Während des Aufenthaltes gelten folgende Regeln: FFP2-Maskenpflicht, Desinfektion der Hände am Haupteingang, vor dem Patientenzimmer und beim Verlassen des Raumes, Einhalten der Abstandsregel von mindestens 1,5 Meter, Verzicht auf Körperkontakt (Hand geben, Umarmungen) mit den Patienten und die Einhaltung der Nies- und Hustenregeln (in die Armbeuge oder in ein Taschentuch).