Mehrere Betrugsversuche per WhatsApp wurden der Polizei im Landkreis Sigmaringen in den vergangenen Tagen gemeldet, so beispielsweise aus Illmensee und Krauchenwies, teilt das Polizeipräsidium Ravensburg mit. In allen Fällen wurden die Betroffenen von einer fremden Handynummer auf dem Messenger angeschrieben. In den Textnachrichten gaben sich die Unbekannten als Tochter oder Sohn der Empfänger aus und teilten mit, vermeintlich eine neue Handynummer zu haben. Weiterhin forderten sie zur Begleichung einer angeblich eiligen Rechnung die Überweisung eines vierstelligen Euro-Betrags auf eine mitgeteilte Bankverbindung.

Betroffene erkennen Betrugsmasche

In allen der Polizei bislang bekanntgewordenen Fällen erkannten die Betroffenen – oft durch einen einfachen Rückruf auf der altbekannten Nummer des Kindes – den Betrugsversuch, sodass kein finanzieller Schaden entstand. Die Polizei ermittelt und weist in diesem Zusammenhang darauf hin, niemals unbedarft derartig fremden Kontakten Glauben zu schenken oder gar Geld zu überweisen oder vertrauliche Informationen mitzuteilen.

Die Polizei gibt viele Tipps

Die Polizei rät dazu, zunächst auf den altbekannten Wegen Kontakt mit den Angehörigen herzustellen. Weitere Informationen zu dieser und anderen Betrugsmaschen und Tipps, wie man sich vor finanziellem Schaden schützen kann, finden sich auf der Internetseite der polizeilichen Kriminalprävention unter www.polizei-beratung.de. Eine kostenfreie und unabhängige Beratung bieten ebenfalls gerne die Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen des Polizeipräsidiums Ravensburg, der Standort Sigmaringen ist unter Tel. 0 75 71/10 43 02 erreichbar.