In der LEA Sigmaringen erfolgt künftig die Registrierung, die Gesundheitsuntersuchung und das Asylverfahren von nach Sigmaringen kommenden beziehungsweise dorthin aus anderen Einrichtungen verlegten Geflüchteten, informiert das Regierungspräsidium Tübingen. Dabei werden die Asylsuchenden nach ihrer Ankunft in der Einrichtung für 14 Tage in unterschiedlichen Gebäuden beziehungsweise Stockwerken getrennt von den anderen Bewohnern der LEA untergebracht.

Flüchtlinge halten sich 14 Tage im Separierbereich auf

Nach einem medizinischen Erst-Check und einem Corona-Test werden die Neuzugänge durch das Regierungspräsidium Tübingen registriert und vom Gesundheitsamt Sigmaringen untersucht. Anschließend erfolgt die Asylantragsstellung in Schriftform beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Sigmaringen. In diesen 14 Tagen halten sich die Asylsuchenden im Separierbereich auf und werden durch Beschäftigte der Verwaltung und der Dienstleistungsunternehmen betreut und versorgt. Nach Ablauf der 14 Tagen und nach ärztlicher Freigabe ziehen die Asylsuchenden bis zur endgültigen Verlegung in die Stadt- und Landkreise in den benachbarten und mittlerweile durch einen Zaun abgetrennten Unterbringungsbereich der Landeserstaufnahmeeinrichtung Sigmaringen um.

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Aktuell sind 194 Flüchtlinge in der LEA Sigmaringen untergebracht

Das Regierungspräsidium Tübingen arbeite sehr eng und vertrauensvoll mit der Polizei, der Stadt Sigmaringen und dem Landratsamt Sigmaringen zusammen. Die Verfahrensabläufe wurden eng miteinander entwickelt und abgestimmt, zudem finden regelmäßig Besprechungen zur Lage und zum weiteren Vorgehen statt, heißt es in der Mitteilung. In der Landeserstaufnahmeeinrichtung Sigmaringen sind aktuelle 194 Personen untergebracht. Es handelt sich hierbei hauptsächlich um Familien mit Kindern, Paaren und allein reisende Männer. „Eine medizinische Untersuchung oder Unterbringung von unbegleiteten minderjährigen Jugendlichen findet in der Landeserstaufnahmeeinrichtungen Sigmaringen nicht statt“, ergänzt das Regierungspräsidium.