Sven Lange, Geschäftsführer Altenhilfe des diakonischen Sozialunternehmens "Die Zieglerschen", wird Fachvorstand Soziales bei der Stiftung KreuznacherDiakonie. Die Berufung Langes zum Sozialvorstand ist Teil der organisatorischen und strukturellen Neuaufstellung dieser Stiftung, erläutert die Zieglersche gegenüber dieser Zeitung. Die neu geschaffene Position des Fachvorstands Soziales umfasst die Geschäftsfelder Leben mit Behinderung, Seniorenhilfe, Kinder-, Jugend- und Familienhilfe sowie Wohnungslosenhilfe. Sven Lange wird die Stelle im Verlauf des ersten Halbjahres 2019 antreten.

„Ich bin dankbar, dass das Kuratorium der Stiftung mir das Vertrauen ausgesprochen hat, diese verantwortungsvolle und herausfordernde neue Aufgabe zu übernehmen“, erklärt Sven Lange. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit meinen drei Vorstandskollegen sowie allen Mitarbeitern in den einzelnen Bereichen.“ Die Vorstandsposition bei dem rheinland-pfälzischen Träger diakonischer Einrichtungen sei eine große Chance, auf die er sich gut vorbereitet fühle, so Lange weiter: „Ich habe sehr gerne bei den Zieglerschen gearbeitet und bin dankbar ist für die Entwicklungsmöglichkeiten, die ich hier bekommen habe.“

Lange war 2007 zu dem baden-württembergischen Sozialunternehmen gekommen, zunächst als fachlicher Geschäftsführer in der Behindertenhilfe, ab 2015 als Geschäftsführer in der Altenhilfe, dem größten Unternehmensbereich der Zieglerschen, deren über 3000 Mitarbeitende pro Jahr etwa 7200 Menschen in der Alten- und Behindertenhilfe, im Hör-Sprachzentrum, in der Jugend- und Suchthilfe auf Grundlage des christlichen Leitbilds der Zieglerschen betreuen. Zuvor war der Diplom-Sozialpädagoge und Betriebswirt von 1999 bis 2007 Jugend- und Sozialamtsleiter im Landratsamt Sigmaringen gewesen.

Sven Lange
Sven Lange | Bild: Kuki Weegen

Für die Zieglerschen bedeutet der Wechsel von Sven Lange eine spürbare Veränderung. Gottfried Heinzmann, fachlich-theologischer Vorstand der Zieglerschen, erklärt: „Dass Sven Lange in diesem hochkarätigen Bewerberfeld überzeugt hat, spiegelt die Qualitäten wider, die er als Geschäftsführer in unser Unternehmen eingebracht hat. Wir lassen ihn ungern gehen, freuen uns aber zugleich mit ihm über diese große Entwicklungschance, die sich ihm nun eröffnet hat.“ Die Zieglerschen, deren Hauptsitz in Wilhelmsdorf liegt und die noch eine Zweigstelle künftig in Tübingen haben werden, begeben sich nun auf die Suche nach einem geeigneten Nachfolger. „Wir hoffen, die Stelle bis zum Sommer 2019 neu besetzen zu können“, so Gottfried Heinzmann.

Die Stiftung KreuznacherDiakonie ist Träger von Krankenhäusern, Hospizen, Senioren-, Wohnungslosen-, Kinder-, Jugend- und Familienhilfen, Sozialstationen sowie Wohnungen und Werkstätten für Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen. Die Stiftung unterhält Bildungsstätten für Berufe im Sozial- und Gesundheitswesen. Sie beschäftigt 6800 Mitarbeiter.