Seit Jahrzehnten in Hettingen

Das Hochtechnologieunternehmen Trumpf investiert in den nächsten zwei Jahren insgesamt 37 Millionen Euro in den Ausbau seines Werks in der Lauchertgemeinde Hettingen, und beim Spatenstich waren neben Bürgermeisterin Dagmar Kuster auch Landrätin Stefanie Bürkle mit dabei. In dem neuen Gebäude soll die industrielle Bearbeitung von Werkzeugmaschinenteilen durch Drehen, Bohren, Fräsen oder Schleifen gebündelt werden, informiert das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit der Millioneninvestition wird der Standort auf der Schwäbischen Alb, den das Unternehmen seit den 50er Jahren betreibt, weiter aufgewertet.

Gebäude hat 11 300 Quadratmeter

Das neue Gebäude liegt zwischen Hettingen und Inneringen, rund einen Kilometer südöstlich des bisherigen Werks. Auf insgesamt 11 300 Quadratmetern schafft man Platz für eine neue Produktionshalle und Büros. 120 Mitarbeiter sollen im Jahr 2021 in das das Kompetenzzentrum einziehen. Die Bauzeit für das Mega-Projekt wird auf zwei Jahre veranschlagt. „Trumpf steht weltweit für innovative Werkzeugmaschinen. Mit der Erweiterung führen wir das Zerspanungs-Knowhow der Unternehmensgruppe zusammen, das sich derzeit auf mehrere Standorte verteilt. So steigern wir die Produktivität und schaffen Platz für weiteres Wachstum“, erklärte dazu der Hettinger Werksleiter Steffen Braun.

So sieht das neue Produktionsgebäude aus.
So sieht das neue Produktionsgebäude aus. | Bild: Firma Trumpf

550 Mitarbeiter in Hettingen

Hettingen gehört zu den größten deutschen Produktionsstandorten der weltweit agierenden Trumpf-Gruppe. Hier stellt das Unternehmen Stanzmaschinen, Stanz-Laser-Maschinen und Laser-Rohrschneidemaschinen her. Am Standort beschäftigt das Unternehmen derzeit rund 550 Mitarbeiter, darunter 45 Auszubildende. Nach der Fertigstellung der neuen Produktionshalle könnten die Bagger erneut anrücken, denn geplant sind der Abriss bestehender Gebäude und der Bau neuer Werkshallen.