Die kleine Gemeinde Buchheim über dem Donautal ist um einen Anziehungspunkt für Besucher reicher. Am Montag übergab der baden-württembergische Tourismusminister und Tuttlinger Wahlkreisabgeordnete Guido Wolf (CDU) gemeinsam mit Bürgermeisterin Claudette Kölzow die Verweilstation beim Buchheimer Hans ihrer Bestimmung. Besonders Radfahrer und Wanderer finden am Fuß des Aussichtsturms einen schattigen Rastplatz.

Richtungsweiser aus Granitblöcken als Sitzgelegenheit

Herzstück der neuen Anlage ist ein großer Richtungsweiser aus Granitblöcken, der in die vier Himmelsrichtungen deutet und auf die Nachbarschaft zum Hegau, zum Bodensee, zu den Alpen und zum Donautal hinweist. Die Granitblöcke bieten Sitzgelegenheiten, für die Rast ist die Verweilstation zusätzlich mit einer Bank und einem Tisch ausgestattet.

Obwohl die kleine Eröffnungsfeier am Montag um 9.30 Uhr mitten in die Arbeitszeit fiel, fanden sich einige Gemeinderäte, der Vertreter der Landjugend, Fabian Fritz, und Pascal Volk vom Büro Planstatt Senner ein.

Zwölf Städte und Gemeinden im Landschaftspark Junge Donau

Buchheim gehört zu den zwölf Gemeinden und Städten zwischen Donaueschingen und Sigmaringen, die sich im Landschaftspark Junge Donau zusammengeschlossen haben. Die Gemarkungsflächen dieser Kommunen umfassen die ersten 107 Flusskilometer der Donau. Claudette Kölzow sagte: „Der Landschaftspark macht sich zur Aufgabe, die Gestaltung des zukünftigen Lebens-, Freizeit-, Kultur-, Wirtschafts- und Arbeitsraums junge Donau nachhaltig zu entwickeln.“

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Einrichtungen für Tourismus und Naherholung

In diesen Aufgabenbereich fallen auch Projekte zur Verbesserung der Einrichtungen für Tourismus und Naherholung. In diese Kategorie fällt die Buchheimer Verweilstation am Aussichtsturm, der Mitten im Friedhof steht. Innerhalb des Landschaftsparks stellten die Mitgliedsgemeinden Buchheim, Immendingen und Donaueschingen bereits im Herbst 2017 einen gemeinsamen Antrag für Zuschüsse aus dem Tourismus-Infrastrukturprogramm der Stuttgarter Regierung.

Buchheim stellt mit Donaueschingen und Immendingen Zuschussanträge

Die Maßnahmen der drei Kommunen standen unter der gemeinsamen Überschrift „Junge Donau erleben – Schaffung von Aufenthaltsbereichen“. Die Bürgermeisterin erklärte: „Die drei Projekte hatten ein zuschussfähiges Volumen von rund 144 000 Euro.“ Darin seien auch die 40 000 Euro für die Buchheimer Anlage enthalten. Die Landesregierung gewährte den drei Antragstellern einen Zuschuss von 50 Prozent. Kölzow fasste zusammen: „Davon entfielen auf Buchheim knapp 20 000 Euro.“

Guido Wolf unterstrich die Bedeutung der Gesamtheit von kleinen Infrastrukturprojekten für den Fremdenverkehr. Der Abgeordnete lobte die Buchheimer Anlage: Sie passe sich prima in das Landschaftsbild ein. Im Anschluss besichtigte Wolf den von der Landjugend neugestalteten Zugangsweg zum Buchheimer Hans.