Bei vielen Weihnachtsmarkt-Freunden in der Region galt das Lichtermeer auf dem Weihnachtsmarkt an zwei Adventswochenenden in Buchheim als Geheimtipp. Es war die besondere Atmosphäre, die den kleinen Markt so anziehend machte. In dieser Bewertung waren sich fast alle Besucher einig. Das Christkind gab sich die Ehre, der Nikolaus schaute vorbei und selbst Landräte und Minister waren vor Ort.

Idee von Klaus Hofmann und seiner Frau

Die Idee zu dem Weihnachtsmarkt hatte der Geschäftsmann Klaus Hofmann vor 26 Jahren zusammen mit seiner inzwischen verstorbenen Ehefrau entwickelt. Der Raumausstatter erinnert sich: „Es fing bei uns auf dem Hof mit zwei Hüttchen an.“ Dann begann die regionale Karriere des Buchheimer Weihnachtsmarkts, unterstützt vom damaligen Bürgermeister Hans-Peter Fritz.

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Zeitweise bis 6000 Besucher täglich

In den folgenden Jahren gab es sogar Busfahrten zum Markt nach Buchheim. „Zu den besten Zeiten hatten wir 5000 bis 6000 Gäste“, erinnert sich Klaus Hofmann. Selbst bei den beiden Terminen 2018 waren nach seiner Schätzung noch wenigstens 2000 Besucher auf dem kleinen Marktgelände.

Immer mehr Weihnachtsmärkte im Umland

Die Weihnachtsmarktwochenenden wurden von einer fünf- bis sechsköpfigen Gemeinschaft organisiert. Hofmann bedauert aber, dass in den vergangenen Jahren immer weniger Besucher kamen, weil überall im Umland Weihnachtsmärkte ins Leben gerufen wurde. Der Organisator analysiert: „Trotz seines heimeligen Ambientes war unser Markt für immer weniger Besucher Motivation zu einer Autofahrt nach Buchheim.“

Nur 15 Standbetreiber meldeten sich

Zusätzlich zum Rückgang der Besucherzahlen kamen die Probleme, Standbetreiber für den Weihnachtsmarkt zu finden. Im vergangenen Sommer musste die Marktgemeinschaft schließlich feststellen, dass sich nur 15 Vereine und Privatpersonen für einen Stand angemeldet hatten. Deshalb entschloss sich das Organisationsteam, auf weitere Termine zu verzichten. Doch die Markthüttchen liegen im Depot, falls der Weihnachtsmarkt einmal neu belebt werden sollte.