Zahl der bestätigten Fälle:

Landkreis Sigmaringen: 543 (Stand Montag, 6. April) davon 189 Genesene; 15 Todesfälle

Zollernalbkreis: 569 (Stand Montag, 6. April) davon 95 Genesene; 18 Todesfälle

Landkreis Tuttlingen: 318 (Stand Montag, 6. April) davon 34 Genesene; 5 Todesfälle

Ausstellung „Ideen aus Stroh“ droht bei andauerndem Versammlungsverbot auszufallen

Das Coronavirus zwingt derzeit landauf, landab Vereine und Institutionen zu Absagen oder Verschiebungen von Veranstaltungen. Nach Informationen des SÜDKURIER ist auch die Ausrichtung der Freiluftausstellung „Ideen aus Stroh“ in diesem Jahr mehr als fraglich.

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Sorgen um Engpässe bei den Schutzausrüstungen in Meßkirch

Weltweit gibt es wegen der Corona-Pandemie eine riesige Nachfrage nach Schutzausrüstungen, insbesondere Masken. Noch sind in der Meßkircher Sozialstation und in den beiden Alten- und Pflegeheimen genug Masken vorhanden – damit das so bleibt, laufen derzeit die Bemühungen, Nachschub zu organisieren, auf Hochtouren.

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Ein Drittel weniger Gewerbesteuer für die Stadt Meßkirch wegen der Corona-Krise

Meßkirchs Bürgermeister Arne Zwick rechnet damit, dass wegen der Folgen der Corona-Krise die Gewerbesteuereinnahmen der Stadt um ein Drittel geringer ausfallen werden. In einem SÜDKURIER-Interview sagte er, dass sei eine realistisch zu erwartende Größenordnung. Mögliche Einschnitte würden aber nur noch nicht begonnene Projekte betreffen.

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Das waren die Entwicklungen am Freitag:

50 bestätigte Coronafällein der diakonischen Einrichtung Mariaberg in Gammertingen

Innerhalb weniger Tage verzeichnete die diakonische Einrichtung Mariaberg einen drastischen Anstieg der mit dem Coronavirus infizierten Personen im Bereich ihrer Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderung und Jugendliche. Knapp 50 positiv getestete Fälle sind bereits bekannt, weitere Tests werden vorbereitet.

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So gehen Schüler und Lehrer am Stettener Schulzentrum mit der Corona-Krise um

Seit knapp drei Wochen sind die Schotten an den Schulen dicht. Lehrer und Schüler befinden sich im Ausnahmezustand, gearbeitet und gelernt wird seitdem fast ausschließlich von zu Hause aus. Mit einem engagierten Kollegium stemmt sich das Stettener Schulzentrum gegen die Zwangspause und versucht, diese mit kreativen Unterrichtsideen und Videoschalten so spannend und lehrreich wie möglich zu gestalten. Erste Auswertungen lassen positive Ergebnisse erkennen.

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Das waren die Entwicklungen am Donnerstag:

Vier weitere Todesfälle im Kreis Sigmaringen

Die Zahl der am Coronavirus verstorbenen Menschen hat sich im Landkreis Sigmaringen dramatisch erhöht. Binnen eines Tages starben vier Menschen. Damit erhöht sich die Zahl der Toten auf 10.

Kreis Sigmaringen optimiert die Versorgung von Corona-Patienten

Ab Freitag, 3. April, werden in der neuen Fieberambulanz in der ehemaligen Graf-Stauffenberg-Kaserne alle Patienten mit Verdacht auf eine Corona-Infektion oder mit fieberhaften Infekten untersucht und behandelt. Darüber hinaus gibt es in Ostrach und Bad-Saulgau jeweils eine Corona-Schwerpunktpraxis. Die Notfallpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung am Krankenhaus in Sigmaringen ist dagegen ab Samstag, 4. April, vorübergehend geschlossen.

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Coronavirus-Infektionen in Meßkircher Heilig-Geist-Spital: Betroffene sind isoliert

Drei Bewohner des Altenpflegeheims Heilig-Geist-Spital, das der kirchliche Träger Vinzenz von Paul gGmbH in der Heideggerstadt betreibt, sind am Coronavirus erkrankt. Den ersten positiven Befund gab es am vergangenen Freitag. Außerdem sind zwei Pflegekräfte infiziert.

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Das waren die Entwicklungen am Mittwoch:

Die Intensivstation im Krankenhaus Sigmaringen ist schon halb voll

Das SRH-Krankenhaus Sigmaringen wurde organisatorisch umgekrempelt: Alle Kräfte im Kampf gegen das Coronavirus werden in der Klinik konzentriert, auch Fachpersonal aus den Standorten Pfullendorf und Bad Saulgau arbeitet derzeit dort. Der Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, Professor Werner Klingler, erwartet in den kommenden Wochen eine massive Erhöhung der Covid-19-Patienten. Die Zahl der Menschen, die stationär behandelt werden müssen, steigt schon jetzt stetig.

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Hochschule Albstadt-Sigmaringen plant ein weitgehend digitales Sommersemester

Die Hochschule wird wegen der Corona-Pandemie ab dem 20. April so viele Lehrveranstaltungen wie möglich in digitalen Formaten anbieten. Virtuelles Klassenzimmer, Vorlesungsaufzeichnungen, Online-Testate, Lernvideos: Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Ob die Hochschule in knapp drei Wochen wieder öffnen kann, ist noch unklar. Und auch in diesem Fall wollen die Verantwortlichen durch die Verlegung ins Digitale die Ansteckungsgefahr so weit wie möglich minimieren.

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Das waren die Entwicklungen am Dienstag:

Zahl der Toten im Kreis Sigmaringen hat sich verdoppelt

Binnen eines Tages hat die Zahl der am Corona-Virus verstorbenen Patienten von drei auf sechs erhöht. Dies meldete das baden-württembergische Gesundheitsministerium am 31. März.

Der Landkreis Sigmaringen meldet neue Zahlen

Am 31. März vermeldet das Landratsamt Sigmaringen 346 positiv auf den Corona Virus getestete Personen. Das sind 16 mehr als gestern. 41 Personen konnten inzwischen wieder aus der Quarantäne entlassen werden.

Das waren die Entwicklungen am Montag:

Wie die Schulen in Meßkirch mit der Corona-Krise umgehen

Die Corona-Pandemie stellt auch die Schulen vor neuen Herausforderungen. Seit zwei Wochen lernen die Schüler von zu Hause.

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Drei Kommunen mit vielen Infizierten

Laut Landratsamt sind Sigmaringen, Stetten a.k.M. und Gammertingen am stärksten vom Coronavirus betroffen und haben 31 bis 38 Infizierte. Bad Saulgau und Veringenstadt haben derzeit zwischen 16 bis 23 Erkrankte. Illmensee, Wald und Herdwangen-Schönach sind mit 0 bis 7 Betroffenen in der vierten Kategorie sowie wie Sauldorf, Inzigkofen und Leibertingen. Pfullendorf liegt wie Meßkirch in der dritten Kategorie und hat zwischen 8 bis 15 Betroffenen.

Ein weiterer Todesfall im Zollernalbkreis

Das Landratsamt meldet 349 infizierte Personen im Zollernalbkreis sowie einen weiteren Todesfall. Ein 61-jähriger Mann ist am Freitag, 27. März, an den Folgen der Lungenkrankheit Covid-19 im Zollernalb-Klinikum verstorben, informiert das Zollernalb-Klinikum.35 Personen gelten als wieder genesen. Insgesamt sind 109 Personen im Zollernalb-Klinikum zur Behandlung wegen Covid-19 aufgenommen. 97 Personen sind stationär aufgenommen. Zwölf Personen, die das Coronavirus haben, sind auf der Intensivstation.

Strafverfahren: Betrieb aus Pfullendorf feiert eine Grillparty

17 Angehörige eines Betriebs in Pfullendorf waren der Meinung, am Freitagabend kollektiv gegen die Corona-Verordnung verstoßen zu müssen, indem sie zusammen ein Grillfest veranstalteten. Dieses Verhalten wird ein Strafverfahren nach sich ziehen.

In Mengen wird gemeinsam gesungen

Die Solidaritätsaktion aus Italien, ist auch in Deutschland angekommen. In Mengen haben Menschen gemeinsam gesungen.

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Das waren die Entwicklungen am Sonntag:

Dritter Todesfall im Landkreis Sigmaringen im Zusammenhang mit Corona

Eine über 90-jährige Frau aus dem Landkreis Sigmaringen, die mit dem Coronavirus infiziert war, ist gestorben. Das teilen das Sozialministerium und das Landratsamt Sigmaringen mit. Die Frau hatte mehrere Vorerkrankungen und verstarb zu Hause.

Corona-Pandemie: So geht es den Selbstständigen in Meßkirch

Die Corona-Krise hinterlässt auch in Meßkirch ihre Spuren. Einzelhändler und Gastronomen kämpfen um ihre Existenz und mussten ihre Mitarbeiter teilweise schon in Kurzarbeit schicken.

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Zehn weitere Corona-Patienten im Zollernalbkreis

Zehn weitere Corona-Infektionen meldete das Landratsamt des Zollernalbkreis am Sonntag. Betroffen sind sechs Männer und vier Frauen zwischen 28 und 61 Jahren. Drei weitere Personen gelten als genesen.

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Heuberg und Lauchertal sind Schwerpunkte

Da mittlerweile in fast allen Gemeinden mehrere Personen infiziert sind und so keine Rückschlüsse mehr auf einzelne Betroffene möglich sind, hat sich der Kreis entschlossen, ab Montag auf seiner Homepage darzustellen, welche Gemeinden im Kreis wie stark vom Corona Virus betroffen sind. Schon jetzt lässt sich sagen, dass der Heuberg und das Lauchertal den Schwerpunkt bilden. Die Zahl der Infizierten erhöht sich stetig. „Die Zahlen zeigen, dass die harten Einschnitte, die wir alle im Moment hinnehmen müssen, absolut notwendig sind“, stellt Landrätin Stefanie Bürkle fest.

In der ehemaligen Stauffenberg-Kaserne wird Fieberambulanz eingerichtet

Um die Arztpraxen zu entlasten, wird die Kassenärztliche Vereinigung eine sogenannte Fieberambulanz in Sigmaringen auf dem Areal der ehemaligen Graf Stauffenberg Kaserne eingerichten. Ärzte werden dort gezielt Bürger auf Covid-19-Symptome untersuchen. Bei den Untersuchungen ist Fieber als Symptom von hoher Bedeutung, weitere Symptome sind Husten, Gliederschmerzen, Halsschmerzen und eventuell Durchfall.

In der Staufer-Kaserne wird eine Fieberambulanz eingerichtet.
In der Staufer-Kaserne wird eine Fieberambulanz eingerichtet. | Bild: Steinmüller, Hermann-Peter

Entlastung für Hausarztpraxen ist dringend notwendig

Stellt der Arzt fest, dass eine stationäre Behandlung im Krankenhaus sinnvoll erscheint, wird der Patient in die SRH-Klinik nach Sigmaringen gebracht und dort weiter untersucht. Ist dies nicht zwingend sofort notwendig, schlägt der Arzt bis auf Weiteres dem Gesundheitsamt einen Test in der Corona-Teststelle in Hohentengen vor. Vom Gesundheitsamt wird der Bürger dann informiert, ob und wann er sich testen lassen kann. Die Fieberambulanz soll die Hausarztpraxen entlasten und gewährleisten, dass sich jeder rasch nach telefonischer Anmeldung durch den Hausarzt untersuchen lassen kann, falls der Hausarzt dies aufgrund mangelnder Schutzkleidung nicht selber leisten kann.

188 Betten in der Kreissporthalle in Sigmaringen aufgebaut

Um darüber hinaus auch für weiter steigende Coronaerkrankungen gerüstet zu sein, hat das Landratsamt am Wochenende 188 Betten in der Kreissporthalle in Sigmaringen aufgestellt. „Ob wir diese einmal brauchen, wissen wir heute noch nicht. Wir alle hoffen, dass sie auch in Zukunft leer bleiben. Aber: Wir wollen Vorsorge für alle Eventualitäten treffen. Daher nutzen wir die Zeit jetzt, um uns so gut wie nur irgend möglich vorzubereiten“, erklärte Landrätin Stefanie Bürkle. Zuletzt hatten auch der Bodenseekreis oder der Zollernalbkreis Notbetten in Hallen geschaffen.

Zollernalb-Klinikum: 89 Corona-Patienten sind stationär aufgenommen

Es sind an beiden Klinikstandorten insgesamt 89 infizierte Personen aufgenommen, 81 davon stationär und 8 in intensivmedizinischer Betreuung, teilt das Landratsamt mit

Arztpraxis in Ostrach und Bad Saulgau bieten spezielle Infektsprechstunden an

Die Fieberambulanz wird aktuell eingerichtet und soll voraussichtlich am kommenden Freitag in Betrieb gehen. „Der Landkreis unterstützt bei der Organisation und der Einrichtung der Liegenschaft“, wie Landrätin Stefanie Bürkle erläutert. Die Kassenärztliche Vereinigung stellt das Personal. Fünf Ärzte, die bislang nicht in Praxen tätig waren oder aus dem Ruhestand zurückkehren werden dort arbeiten. Weitere Anlaufstellen niedergelassener Ärzte für die Bürger, die glauben, sich mit Coronaviren angesteckt zu haben, sind auch die nun eingerichteten Corona-Schwerpunkt-Praxen, welche auf Zuweisung von Hausärzten spezielle Infektsprechstunden anbieten. Es sind bis jetzt eine Praxis in Ostrach und eine in Bad Saulgau geplant.

Das waren die Entwicklungen am Samstag:

Jetzt über 300 Corona-Fälle im Landkreis Sigmaringen

302 Personen haben sich im Landkreis Sigmaringen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 40 Personen mehr, als noch gestern. Zwei Personen meldet das Landratsamt als genesen. Insgesamt sind jetzt 41 Personen wieder genesen.

Zollernalb-Klinikum: Weniger Corona-Patienten in der Klinik als noch gestern

Gestern waren insgesamt 89 Patienten mit dem Coronavirus im Zollernalb-Klinikum stationär aufgenommen. Heute teilt die Klinik mit, dass an beiden Klinikstandorten insgesamt 73 Patienten aufgenommen wurden. 66 Patienten sind stationär aufgenommen, sieben Patienten sind in intensivmedizinischer Betreuung, informiert das Zollernalb-Klinikum am Samstag.

Hebammensprechstunde im Kreis Sigmaringen nur noch telefonisch

Die Hebammensprechstunden der Fachstelle Familie am Start im Landkreis Sigmaringen sind ab Montag, 30. März, bis auf Weiteres unter der Telefonnummer 07571 / 1024209 telefonisch erreichbar.

Bereich Bad Saulgau: Montags von 16 bis 18 Uhr
Bereich Sigmaringen: Dienstags von 9 bis 12 Uhr
Bereich Gammertingen: Jeden 1. Montag im Monat von 10.30 bis 12 Uhr

Auch die Fachstelle Familie am Start ist vormittags unter der Telefonnummer 07571 / 102-4266, familieamstart@lrasig.de, ansprechbar.

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Das waren die Entwicklungen am Freitag:

Pfullendorf: Löwen-Gruppe meldet Kurzarbeit an

Die Corona-Krise sorgt bei vielen Firmen für wirtschaftliche Einbußen. Die Löwen-Gruppe, zu der auch die Firma Admiral gehört, hat zum 1. April für rund 4000 Mitarbeiter Kurzarbeit beantragt.

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Die Entwicklungen vor dem 28. März können Sie in unserem Ticker-Archiv nachlesen:

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