Auf dem Gelände des Landratsamtes stehen seit Kurzem zwei Brutstätten für Insekten. Aufgestellt wurden Sie von den Auszubildenden im Rahmen ihres sozialen Projektes. Wie das Landratsamt in einer Pressemitteilung berichtet, sind die Auszubildenden selber auch auf die Idee gekommen. Jonas Maier, Student des Bachelor Studiengangs Sicherheitswesen, sei der Initiator gewesen: „In unserem Studium und unserem Arbeitseinsatz im Fachbereich Umwelt und Arbeitsschutz haben wir viel Berührung mit Pflanzen und Tieren. Deshalb wollte ich mich konkret vor Ort für die Artenvielfalt einsetzen.“

Bei der Umsetzung halfen dann alle Azubis mit. Die Straßenwärter haben den Grundstein gesetzt. „Die Materialien haben wir vom Forst und dem Fachbereich Umwelt und Arbeitsschutz erhalten, die Bodenarbeiten konnten wir selbstständig erledigen“ berichtet Marc Beyer. „Es ist super, dass wir unser Fachwissen und unsere Arbeitskraft für solche Projekte und Arbeitseinsätze einsetzen dürfen. Wir haben während der Ausbildung immer wieder die Möglichkeit, uns außerhalb des Arbeitsalltags in unterschiedlichen Projekten wie work@sig oder Ausbildungsmessen einzubringen“, erzählt der junge Mann. Beim Aufbau hätten dann alle Auszubildende zusammengewirkt – von der Verwaltungsfachangestellten bis zum Fachinformatiker. Und: Erste Insekten seien bereits eingezogen in ihr neues „Hotel“ vor dem Landratsamt.

„Soziale Projekte, wie der Bau dieser Insektenhotels oder der Blutspendetag, die Weihnachtsfeier für Flüchtlingskinder und die Ferienspielaktion in der Ruine Hornstein in den vergangenen Jahren, sind ein fester Bestandteil in der Ausbildung im Landratsamt Sigmaringen.

Auszubildende des Landratsamtes haben im Rahmen eines sozialen Projektes ein Insektenhotel gebaut. Bild: Landratsamt
Bild: Tobias Kolbeck

Durch die Projekte soll neben sozialem Engagement im Landkreis auch Teamwork, Projektarbeit, sowie der Austausch unter den Auszubildenden und die Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen gefördert werden. Das ist uns sehr wichtig“, machen die für die Ausbildung Verantwortlichen Nicole Netzhammer und Sina Schober ihr Ansinnen klar.