Die Hauptversammlung der Feuerwehr war gleichzeitig die Premiere der neuen Feuerwehruniform, in welche die Feuerwehrleute aus Illmensee ab sofort gekleidet sind.

13 Einsätze hatten die Feuerwehrleute im vergangenen Jahr zu meistern, von denen die meisten glücklicherweise „nicht dramatisch“ waren, berichtete Kommandant Jürgen Uebele über das Jahr 2018. Schriftführer Ralf Fiesel machte deutlich, wie vielfältig die Aktivitäten und Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr sind.

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2288 Stunden für die Jugendfeuerwehr: Auch die Jugendfeuerwehr war 2018 sehr aktiv. Davon berichtete Jugendfeuerwehrwart Gerhard Huber. Zu 32 Terminen trafen sich die 18 Jugendlichen und haben zusammen insgesamt 2288 Stunden in die Jugendfeuerwehr eingebracht. Huber lobte seine Schützlinge als „sehr zuverlässig“ und betonte: „Ihr seid mitverantwortlich, dass eine freundschaftliche Atmosphäre unter euch herrscht“, was auch gut funktioniere. Das freundschaftliche Miteinander stand insbesondere bei den 14 Terminen der allgemeinen Jugendarbeit im Vordergrund. Hier wurde unter anderem das Jugendfeuerwehrblatt erstellt. Mit teambildenden Spielen wurde gezielt die Teamarbeit und Kameradschaft trainiert. Zeltlager und Ausflüge gehörten ebenso dazu wie ein Kameradschaftsnachmittag, den die Jugendlichen für ihre älteren Kameraden ausrichteten. Doch dies war bei Weitem nicht alles, an den übrigen 18 Terminen wurde fleißig geprobt und die Jugendlichen wurden geschult. Löschangriffe und Funkübungen gehörten genauso dazu wie die Gerätekunde.

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Jugendflamme 1 und 2: Damit legten die Jugendlichen auch Prüfungen ab. So sind die Jugendfeuerwehrleute bestens vorbereitet, wenn sie in die aktive Feuerwehr übernommen werden. Begeistert von der Jugendarbeit in der Illmenseer Wehr zeigte sich Marcus Siber, der stellvertretende Kreisbrandmeister: „Mich freut ganz besonders, dass ihr eine Bombenjugendarbeit habt!“ Diese sei entscheidend für den Fortbestand der Wehr. Insgesamt lobte er das gute Miteinander und bekräftigte: „Nur so kann man das alles, vor allem die Einsätze, bestehen.“

Geehrt wurden für 15 Jahre Feuerwehrdienst (vorne, von links): Florian Heigle, Tobias Rösch. Zweite Reihe: Tobias Hecht, Manuel Forster und Thomas Fischer. Für 25 Jahre (dritte Reihe): Ralf Fiesel, Klaus Rösch, Peter Rösch. Mit ihnen freuen sich Jürgen Uebele, Marcus Siber, Bürgermeister Jürgen Lasser.
Geehrt wurden für 15 Jahre Feuerwehrdienst (vorne, von links): Florian Heigle, Tobias Rösch. Zweite Reihe: Tobias Hecht, Manuel Forster und Thomas Fischer. Für 25 Jahre (dritte Reihe): Ralf Fiesel, Klaus Rösch, Peter Rösch. Mit ihnen freuen sich Jürgen Uebele, Marcus Siber, Bürgermeister Jürgen Lasser. | Bild: Sabine Hug

15 und 25 Jahre dabei: Für das langjährige Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr überreichte Siber acht Feuerwehrleuten eine Urkunde sowie eine Ehrennadel, fünf Mal Bronze für 15 Jahre und vier Mal Silber für 25 Jahre (siehe Infokasten). Zwei junge Feuerwehrleute wurden in die aktive Wehr übernommen: Maria Brauer und Marius Rösch. Drei wurden zum Feuerwehrmann befördert: Robin Kehrle, Sebastian Kern und Kai von Essen. Werner Stroppel, stellvertretender Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands Sigmaringen, dankte allen Feuerwehrleuten für ihre Zeit, die sie „für die Allgemeinheit zur Verfügung stellen“ und betonte: „Hauptsache ist, dass ihr alle wieder gesund aus den Einsätzen zurückkommt.“