Wie auf der öffentlichen Facebook-Seite Illmensee zu lesen ist, werden sich Freiwillige am nächsten Samstag, 23. November, erneut auf die Suche nach dem vermissten Johann Heigle aus Illmensee begeben. Wie dessen Nichte am vergangenen Dienstag mit dem Hinweis „aller guten Dinge sind drei“ gepostet hat, trifft man sich um 10 Uhr auf dem Parkplatz neben dem Grillplatz Richtung Illwangen. „Wer sich zutraut mitzusuchen, bitte eine Warnweste mitbringen und festes Schuhwerk anziehen. Vergelt‘s Gott vorab allen Freiwilligen. Teilen ausdrücklich erwünscht“, schreibt sie.

Das könnte Sie auch interessieren

Bisher waren alle Bemühungen, Johann Heigle zu finden, erfolglos. Der 64-jährige Heigle wird seit einem Monat vermisst. Über den Grund des Verschwindens gibt es einige Spekulationen. Am Tag nach seinem Verschwinden, am Donnerstag, 24. Oktober, leitete die Polizei und Feuerwehr eine erste große Suche ein. Dabei wurden auch Spürhunde, ein Polizeihubschrauber und eine Drohne eingesetzt. Das Landeskriminalamt veröffentlichte eine Vermisstenfahndung.

Das könnte Sie auch interessieren

Von privat organisierter Seite handelt es sich um die dritte Suche nach „Jonny“, wie er auf Facebook von Nutzern auch genannt wird. Doch weder am Donnerstag, 31. Oktober, noch am Samstag, 2. November, fanden die Helfer eine Spur von Johann Heigle. Sie hatten Ufer-, Ried-, Schilf- und Waldflächen durchkämmt.

Das könnte Sie auch interessieren

Auch im Gewässer des Illmensees wurde bereits zwei Mal nach Heigle gesucht. Am 24. Oktober tauchte die Wasserrettung der Feuerwehr Mengen nach dem Vermissten. Aufgrund von Suchhund-Markierungen und angenommenen Strömungsverläufen ist ein Fund speziell im Bereich einer Landzunge in der Nähe der Campingplatz-Badestelle bis zum Auslauf des Andelsbachs denkbar. Am 9. November unternahm die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) des Landkreises Ravensburg eine groß angelegte Personensuche mit 17 Tauchern und Strömungsrettern.