800 meist jugendliche Gäste sorgten für ein gut gefülltes Festzelt beim Auftakt zum Ilmenseer Seefest am Samstag. Zwar waren nicht ganz so viele Besucher wie im Vorjahr da, trotzdem zeigte sich Deborah Weber, die Vorsitzende des Musikvereins Illmensee, im Großen und Ganzen zufrieden. „Viele Camper sind wegen des schlechten Wetters bereits abgereist, das hat uns einige Besucher gekostet. Aber dafür war es trotzdem ein gelungener und sehr friedlicher Abend“, führte Deborah Weber weiter aus.

Deborah Weber, die Vorsitzende des veranstaltenden Musikvereins Illmensee, machte Werbung für das abendliche Kabarett.
Deborah Weber, die Vorsitzende des veranstaltenden Musikvereins Illmensee, machte Werbung für das abendliche Kabarett. | Bild: Robert Reschke

Partyabend startet früher

Die musikalische Gestaltung des Abends übernahmen DJ Tom Nacho und die Liveband „Midnight Special“. Die Mischung kam bei den Besuchern gut an, erzählte die Vorsitzende weiter. Für den Beginn des Partyabends hatte man dieses Mal bewusst einen früheren Zeitpunkt gewählt, sodass auch die minderjährigen Jugendlichen mitfeiern konnten. Darüber hinaus gab es für sie bis 21 Uhr einen ermäßigten Eintrittspreis.

Blasmusik nach dem Zeltgottesdienst

Der Sonntag startete traditionell mit dem Zeltgottesdienst. Die Zogenweiler Musikanten sorgten für die musikalische Begleitung des Frühschoppens. Im Anschluss spielte die Musikgruppe aus Zußdorf.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Blasmusik. Vom Frühschoppen bis zum frühen Nachmittag spielten die Mitglieder des Musikvereins Zogenweiler im Festzelt.
Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Blasmusik. Vom Frühschoppen bis zum frühen Nachmittag spielten die Mitglieder des Musikvereins Zogenweiler im Festzelt. | Bild: Robert Reschke

Viele Helfer tragen zum Gelingen des Fests bei

Für den reibungslosen Ablauf an allen drei Tagen sorgten die Mitglieder des Musikvereins Illmensee. Aber auch Verwandte und Bekannte der Mitglieder gehörten zum Kreis der Helfer. Selbst die jüngsten Nachwuchsmusiker waren engagiert dabei. Am Sonntag wurde der Barbereich kurzerhand zu einer Kuchen- und Kaffeetheke. Die Mädchen und Jungen, die bei der Bewirtung der Gäste halfen, hatten sich Dirndl und Lederhosen angezogen.

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Bei bestem Ausflugs- und Badewetter rund um den See wurde so mancher sonntägliche Badegast, Spaziergänger oder Radfahrer vom Treiben in das Festzelt gelockt.

Mundart-Kabarett begeistert Besucher

Der Abend stand dann ganz im Zeichen des schwäbischen Mundart-Kabaretts. Die „Kächeles“, im wahren Leben heißen die beiden Ute Landenberger und Michael Willkommen, unterhielten die Gäste mit unverfälschtem Dialekt und deftigem Wortwitz. „Floischkäs und Champagner“ lautete ihr Motto. Und der Musikverein hatte sich diesem Thema angepasst und servierte an diesem Abend als besonderes Menü Fleischkäse mit Bratkartoffeln und einem Glas Sekt.

Die „Kächeles“ (Ute Landenberger und Michael Willkommen) brachten die rund 300 Gäste mit ihrem Auftritt zum Lachen.
Die „Kächeles“ (Ute Landenberger und Michael Willkommen) brachten die rund 300 Gäste mit ihrem Auftritt zum Lachen. | Bild: Robert Reschke

Kabarett-Duo bezieht Publikum mit ein

Da hätte wohl auch Karl-Eugen (Michael Willkommen) gern zugegriffen. Denn in einer Szene ging es darum, dass seine Frau Käthe (Ute Landenberger) für ihn eine Grünkerndiät plant. Nicht sonderlich von der Idee begeistert, schlug er vor, die Diät zuerst lieber bei der Freundin seiner Frau, Martha, auszuprobieren. Neben vielen solchen Plänkeleien bezogen die Kächeles auch immer wieder die Zuschauer der ersten Reihen in ihre Darbietungen ein. So wurde beispielsweise ein Gast kurzzeitig zum Umkleidehelfer.

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Feierabendhock zum Abschluss

Am Montag klang dann das 53. Illmenseer Seefest mit dem traditionellen Feierabendhock aus. Ab 17 Uhr sorgten die Musikvereine aus Hausen am Andelsbach und Hasenweiler mit zünftiger Blasmusik für die Unterhaltung der Gäste.