Eine sportlich positive Bilanz zog der FC Eintracht Stetten bei seiner Hauptversammlung. Nach der Fusion der Mannschaften mit dem SC Hohentengen 2011 zum FC Hochrhein Hohentengen-Stetten geht es im nächsten Schritt um die Auflösung der Stammvereine, die bis 30. Juni 2019 vollzogen werden soll. Bis dahin wird der wiedergewählte Vorstand im Amt bleiben.

Sportliche Erfolge

Von einer erfreulichen sportlichen Saison 2017/18 sprach Vorsitzender Rene Gaveau. Die erste Mannschaft wurde Fünfter in der Kreisliga A, die zweite Mannschaft Neunter in der Kreisliga B. Aushängeschild des FC Hochrhein sind die Damen, deren erste Mannschaft in der Verbandsliga einen fünften Platz belegte, die neu gegründete zweite Damenmannschaft wurde auf Anhieb Meister in der Kleinfeldstaffel. Bei den Jugendteams holten sich A- und C-Jugend den Meistertitel. Viel geschaffen wurde rund um die Außenanlage mit neuer Pflasterung, neuen Sitzbänken und Grillstelle, berichtete der stellvertretende Vorsitzende Andreas Bachmann.

Positive Kassenlage

„Der Verein ist kerngesund und steht auf soliden Füßen“, fasste Christoph Suthaus die Kassenlage zusammen. Im Hinblick auf die Auflösung der beiden Stammvereine und deren Integration in den FC Hochrhein Hohentengen-Stetten zum Juni 2019 wurde in einer Satzungsänderung festgelegt, dass das Vereinsvermögen dann an den FC Hochrhein und nicht an die Gemeinde geht. Zustimmung fand auch der Paragraf zum Datenschutz.

Viel Vorarbeit für die Fusion

Von der „Task Force“ der beiden Vereine wurde bereits viel Vorarbeit im Hinblick auf die Fusion geleistet, erklärte Heinz Albiez. Hintergrund der Auflösung der beiden Vereine sei, dass es große Probleme gäbe, drei Vorstands­teams zu besetzen. „Wir müssen nach vorne und nicht nach hinten schauen. Die Auflösung tut sicher einigen weh.“ Letztendlich gehe es dabei aber um den Erhalt des Fußballsports in der Gemeinde Hohentengen. Alle Mitglieder werden noch schriftlich über diesen Schritt informiert. Vor der endgültigen Fusion wird es eine Mitgliederversammlung geben.

Kunstrasen soll im Sommer 2019 kommen

In Sachen Kunstrasenplatz informierte Albiez, dass von einem Großfeldplatz Abstand genommen wurde und eine kleinere Lösung den Hartplatz in Stetten ersetzen soll. Kontakt mit Firmen wurde bereits aufgenommen, die Kosten lägen bei circa 480 000 Euro. Jetzt gelte es, die Zuschussfrage abzuklären und das Projekt im Gemeinderat vorzustellen. Ziel sei eine Realisierung bis Sommer 2019.

Vorstand bis zum Zusammenschluss

Unter der Leitung von Bürgermeisterstellvertreter Bert Kelz fanden die Neuwahlen statt. Wiedergewählt wurden Vorsitzender Rene Gaveau, zweiter Vorsitzender Michael Szylagy, dritter Vorsitzender Andreas Bachmann, Kassierer Christoph Suthaus, Kassenprüfer Thomas Günther und Patrick Meßmer, Mitgliederbetreuer Andreas Gaveau, Beisitzer Andreas Rutschmann und Thomas Wehrle. 2020 ist der FC Eintracht Ausrichter des Stetten-Turniers.