Die Gemeinde Herdwangen-Schönach tritt dem Förderverein Hospiz Johannes bei. Sie beteiligt sich mit einem jährlichen Beitrag von 120 Euro. Dies hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen.

Gemeinsames Projekt von Zollernalbkreis und Landkreis Sigmaringen

Das Hospiz, für das im vergangenen Jahr die Grundsteinlegung erfolgte, ist ein gemeinsames Projekt des Zollernalbkreises und des Landkreises Sigmaringen. Es soll in diesem Jahr in Betrieb genommen werden. Es bietet Platz für acht Gäste; damit soll die Hospizarbeit in den beiden Landkreisen um einen wichtigen Baustein ergänzt werden. Das Projekt kann durch das Vermächtnis des verstorbenen Dr. Hermann Schwörer, langjähriger CDU-Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen, realisiert werden. Die Stifterin Sophie Schwörer, die Dr. Hermann Schwörer-Stiftung, beide Landkreise und die St. Elisabeth-Stiftung als Betreiberin des Hospizes haben die formalrechtlichen Grundlagen für das Hospiz Johannes geschaffen.

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Schon Ende 2019 sei als zusätzliche Säule zur finanziellen Sicherung und Unterstützung des Hospizes der Förderverein St. Johannes gegründet worden, schilderte Bürgermeister Ralph Gerster den Gemeinderäten. Durch ideelle und materielle Hilfe solle dauerhaft ein Beitrag für die Pflegebegleitung und Betreuung von schwerstkranken und sterbenden Menschen geleistet werden. Der Vereinszweck bestehe insbesondere darin, finanzielle Mittel – vor allem durch Spenden, Veranstaltungen und Mitgliedsbeiträge – zu beschaffen.

Dauerhafte finanzielle Grundlage schaffen

„In der Bürgermeisterversammlung im November vergangenen Jahres hat der Fördervereinsvorsitzende Georg Link, der auch Sozial- und Rechtsdezernent des Zollernalbkreises ist, für einen Beitritt aller Städte und Gemeinden der beiden Landkreise geworben“, berichtete Ralph Gerster. Zum einen werde so für eine gewisse Akzeptanz in der Bevölkerung gesorgt, zum anderen könne dadurch eine dauerhafte und verlässliche finanzielle Grundlage geschaffen werden. Der Gemeinderat votierte einstimmig für den Beitritt in den Förderverein.