Der Eselsohren-Vorstand hat eine rundum positive Bilanz für das Jubiläumsfest gezogen. "Wir sind sehr, sehr zufrieden", sagt Rainer Neidhart mit Blick auf das vergangene Wochenende in Herdwangen. Von Straßenabsperrungen über Einweisungen vom Wirtschaftskontrolldienst bis hin zu Gesprächen mit der Polizei, worauf bei einer Veranstaltung dieser Art zu achten ist – die Organisation im Vorfeld war umfangreich. Nach dem Fest war dann das große Aufräumen angesagt. Dazu gehörte etwa Bundschuhhalle putzen, Müll entsorgen, mit der Kehrmaschine den Rathausplatz sauber machen oder das Festzelt abbauen.

"Doch die Arbeit hat sich gelohnt!", sagt Neidhart. Allein 23 Busse steuerten am Samstag den Ort an. "Die Firmen im Gewerbegebiet Branden hatten nichts dagegen, dass die Busse dort parkten. Wir haben außerdem bei Landwirten und Privatleuten wegen Parkmöglichkeiten angefragt und auch hier war die Kooperationsbereitschaft groß." Die Einweisung der Fahrzeuge sowie Brandschutz in Halle und Zelt übernahm die Freiwillige Feuerwehr.

"Wir fanden es toll, dass viele Anwohner entlang der Umzugsstrecke unserer Bitte nachgekommen sind und ihre Häuser fasnachtlich geschmückt haben." Für diesen Zweck hatten die Eselohren zuvor Tüten mit Luftballons und anderem Dekomaterial verteilt.

14 Security-Leute hatten während der Festtage ein Auge darauf, dass die Party nicht aus dem Ruder lief. Neidhart: "Das verursacht zwar etliche Kosten, aber Sicherheit ist uns wichtig. Alles verlief friedlich, es gab keine Schlägerei, keine Alkoholleichen. Das Rote Kreuz musste nur eine Schnittverletzung versorgen, die sich jemand an einer Glasscherbe zugezogen hat." Bereits das Guggenmusiktreffen der Hedos am Freitagabend sei sehr gut besucht und ein voller Erfolg gewesen. Tags drauf beteiligten sich 2500 Hästräger am Jubiläumsumzug und fast ebenso viele Gäste feierten bis tief in die Nacht den 60. Geburtstag der Eselohren. "Ein Fest dieser Größenordnung hätte der Narrenverein alleine nicht stemmen können", sagte Neidhart und dankte dem Musik- und Sportverein sowie allen Helfern.