Wieder einmal stand das Thema Dorv auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung von Herdwangen-Schönach. Bürgermeister Ralph Gerster würdigte diesen Umstand auch sogleich eingangs der öffentlichen Sitzung mit den Worten: „Dieses Thema ist einfach zu wichtig für nur eine Sitzung“. Das Kürzel Dorv steht für Dienstleistung und ortsnahe Rundum-Versorgung. Carlo Hilgers vom Dorv-Team bekam anschließend die Möglichkeit, den Gemeinderat über den aktuellen Stand zu informieren. So hatte am 7. November sein Team die Gelegenheit, einen Fragebogen aus einem abgeschlossenen Projekt der Firma SPES zu erarbeiten. SPES ist ein gemeinnütziger Verein „Studiengesellschaft für Projekte zur Erneuerung von Strukturen“.

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Danach hatte das Team Änderungen und Ergänzungen zum hiesigen Standort eingearbeitet. So fragt der überarbeitete Bogen gezielt nach Informationen, auf denen die Wirtschaftlichkeitsberechnung beruht: Haushaltsgröße, Autoverfügbarkeit, aktuelles Einkaufsverhalten, einkaufsbezogene Werte, Wünsche an Sortiment und Dienstleistungen sowie der Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement am Dorv-Projekt und Interesse sich am Dorv-Zentrum finanziell zu beteiligen?

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Geplant ist, dass ein Fragebogen je Haushalt möglichst persönlich übergeben wird, also nicht einfach nur im Briefkasten landen soll. Der Fragebogen enthält 18 Fragen, die anonym von den Bürgern beantwortet werden sollen. Das Dorv-Team schätzt einen Zeitaufwand von 15 bis 20 Minuten für die Beantwortung ein. Ende November will sich die Gruppe nochmals die Endfassung des Fragebogens anschauen und über die Verteilung und Rückgabe der Bögen entscheiden. Geplanter Start für die Fragebogenaktion ist dann der 27. Dezember. Zunächst ist nur eine Verteilung in Groß- und Kleinschönach, Stockfeld und Hügelhof geplant. Der Rest soll später folgen. Im Februar ist die Auswertung durch SPES geplant, erläuterte Carlo Hilgers. „Ich brenne für dieses Projekt. Es ist mir eine Herzensangelegenheit“ bekundete Ralph Gerster zum Abschluss nochmals sein Interesse zum Dorv-Projekt.

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