Die von der Löschtruppe eingesetzte Rauchanlage sorgte dafür, dass der Qualm über dem angenommenen Brandort weithin sichtbar war. Im Einsatz waren drei Fahrzeuge, 27 Löschkräfte und zehn Mitglieder der Jugendwehr. Die planerische Ausgangslage für die Übung war ein Zimmerbrand in einem Schlafraum. Drei Personen konnten den Raum wegen des starken Rauchs nicht mehr verlassen. Sie mussten deshalb von den Feuerwehrleuten aus dem Gebäude geholt werden. Die Einsatzkräfte selbst mussten angesichts der Übungsannahme die Außentreppe in den ersten Stock zu den Schlafräumen mehrfach ausgerüstet mit Atemschutzgeräten bewältigen. Den drei Jungs aus der Jugendfeuerwehr, Max Huber, Peter Weber und Leonhard Stiegler, machte die Simulanten-Rolle offenkundig Spaß. Zusätzlich galt es für den Bergetrupp, einen Feuerwehrkameraden aus der Gefahrenzone zu retten. Ihm hatte die Übungsleitung die Rolle als Opfer eines Kreislaufkollaps zuerkannt.

Unterdessen bemühten sich andere Einsatzkräfte darum, eine Wasserleitung vom etwa 50 Meter entfernten Bach zur Brandstelle zu legen. Ragg: „Für die ersten Löscharbeiten nutzten wir das Wasser aus dem Tank unseres Fahrzeuges.“ Das weiter benötigte Löschwasser lieferte der kleine Bach.

Beide Teile der Übung klappten aus Sicht des Kommandanten „problemlos“. Dabei kam der Löschmannschaft die bereits erwähnte Feuerschutzausstattung des Gebäudes mit gleich mehreren Außentreppen zugute. Nach gut einer halben Stunde konnte die Donautal-Wehr ihre Schläuche und Gerätschaften wieder in ihren Einsatzfahrzeugen verstauen. In einer anschließenden Gesprächsrunde würdigte Bürgermeister Raphael Osmakowski-Miller die Arbeit und das ehrenamtliche Engagement der Männer und Frauen der Feuerwehr.