Im Donautal zwischen Beuron und Neidingen prägen in den kommenden Monaten bis zum Spätherbst Bagger das Bild. In Hausen i.T. werden die Rohre für das Nahwärmeversorgungssystem verlegt, der Abwasserkanal für die gemeinsame Wasserentsorgung von Irndorf und der Klostergemeinde Beuron zur Kläranlage Neidingen muss unter die Erde.

Das könnte Sie auch interessieren

Schließlich entsteht im Weiler Talhof ein neues Wasserwerk, das ebenfalls ans Rohrnetz angeschlossen wird. Vollsperrungen der durch das Tal führenden L 277 waren nur für zwei Nächte im April notwendig, als die Baggerarbeiten die Fahrbahn kreuzen mussten.

Vierwöchige Vollsperrung ist vom Tisch

Die längste Baustelle wird Autofahrer im Donautal noch im Mai begleiten. Denn die Nahwärmeleitung von Langenbrunn nach Hausen im Tal muss unter die L 277 verlegt werden. Ursprünglich gingen die Planer davon aus, dass wegen dieser Arbeiten der Straßenbereich zwischen der Hausener Donaubrücke und dem Bahnhof komplett für vier Wochen gesperrt werden muss.

Gastronomen im Tal fürchteten Umsatzeinbußen

Für die Verkehrsteilnehmer hätte das lange Umwege bedeutet und für einige Gastronomen im Tal möglicherweise deutliche Umsatzeinbußen. Deswegen hat sich Bürgermeister Raphael Osmakowski-Miller erfolgreich dafür eingesetzt, dass die Fahrbahn nicht voll, sondern nur halbseitig gesperrt wird.

Das könnte Sie auch interessieren

Mit dieser Lösung ist die Wirtefamilie Pfleghaar von der Bahnhofsgaststätte voll zufrieden. Gerade ihr Betrieb wäre bei einer Vollsperrung komplett vom Straßenverkehr abgeschnitten gewesen. Franziska Pfleghaar drückt ihre gastronomische Bilanz in einem Satz aus: "Wir waren am Spätnachmittag des Ostermontags ausverkauft!"

Ampel fällt am Nachmittag aus

Ganz glatt verlief der Verkehr an der Baustelle an diesem Tag aber nicht. Die Ampel war am Nachmittag ausgefallen. An beiden Enden der Baustelle blinkten die Lichtzeichen Gelb. Autofahrer fuhren daher von beiden Seiten in die einspurige Fahrbahn ein. Wie die Polizei bestätigte, kam es dabei im Begegnungsverkehr zu gefährlichen Situationen. Die Durchfahrt wurde deshalb in Richtung Beuron gesperrt.