Ein 42-jähriger VW-Fahrer hat am Dienstagabend an der Einmündung der Querspange in die Wilhelm-Kraut-Straße einen Citroën gerammt. Der Grund dafür war ein Überholmanöver auf der B27, bei dem der 42-Jährige überholte und knapp vor dem Citroën einscherte. Der Citroënfahrer musste daraufhin abbremsen, um einen Unfall zu verhindern. Darüber erbost, gab er Lichtzeichen. Die Reaktion darauf war ein mehrfaches Ein- und Ausschalten der Nebelschlussleuchte, teilt die Polizei mit. Auf der Querspange fuhren die Autos dann nebeneinander und der Citroën-Fahrer wollte abbiegen. Sein Widersacher versuchte jedoch, den Wechsel auf die Abbiegespur zu verhindern, indem er den Weg blockierte. Nach einigem Hin und Her gelang es dem Citroën-Chauffeur, vor dem VW nach rechts zu ziehen. Er hatte die Rechnung allerdings ohne seinen Widersacher gemacht: Als der Citroën halb auf der Rechtsabbiegespur war, gab der 42-Jährige im VW Gas und rammte den Citroën. Die Polizei ermittelt nun wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Nötigung.