Bei der ersten Brandortbegehung am Dienstagnachmittag konnten die Ermittler zumindest die Brandausbruchstelle lokalisieren, teilen die Beamten mit. Sie befindet sich in einem Funktionsgebäude zwischen der Verwaltung und der Produktionshalle. Was genau zu dem Großbrand geführt hat, steht allerdings noch nicht fest und bedarf weiterer Untersuchungen. Sicher ist zwischenzeitlich, dass keine Chemikalien ins Erdreich gelangten. Der teilweise rabenschwarze Qualm roch zwar übel, enthielt aber keine über normale Brandemissionen hinausgehende Bestandteile, heißt es in der Mitteilung weiter. Personen wurden nicht verletzt. Die Höhe der Schadenssumme kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht konkret genannt werden, liegt aber mit hoher Wahrscheinlichkeit im Millionenbereich. Das Brandobjekt bleibt für die noch andauernden kriminalpolizeilichen Ermittlungen bis auf Weiteres beschlagnahmt.