Wald Bürgermeister sieht Wald gut aufgestellt

200 Gäste waren zum gemeinsamen Neujahrsempfang der Gemeinde Wald und der beiden Kirchengemeinden in das Dorfgemeinschaftshaus nach Sentenhart gekommen. Sie werden mit Freude gehört haben, dass Bürgermeister Werner Müller verkündete: "Mit unserem Ort geht es bergauf."

Bürgermeister Werner Müller hat beim Neujahrsempfang der Gemeinde Wald im Dorfgemeinschaftshaus Sentenhart positiv in die Zukunft geblickt: "Mit unserem Ort geht es bergauf, überall ist viel Dynamik zu spüren." 200 Gäste, darunter Vertreter aus Politik, Wirtschaft, den Kirchen und Vereinen sowie ehrenamtlich Engagierte stießen miteinander auf das neue Jahr an. Der gemeinsame Neujahrsempfang der politischen Gemeinde, der katholischen Pfarrgemeinde und der evangelischen Kirchengemeinde Ostrach- Wald ist zur Tradition geworden und fand nun zum dritten Mal im badischen Ortsteil der Zehn-Dörfer-Gemeinde statt. Die Musikkapelle Sentenhart unter der Leitung von Marco Liegmann umrahmte den Neujahrsempfang schwungvoll.

Ganz oben auf der Agenda der Gemeinde stehen Kinderbetreuung und gute Bildung, hob Werner Müller das geplante Mehrgenerationenhaus als innovatives Projekt für Kleinkinder und Senioren hervor. Außerdem lobte er die qualifizierte pädagogische Betreuung in den beiden Kindergärten und Schule. "Erstmals in der Geschichte wird es einen männlichen Schulleiter geben", verkündete er den Wechsel an der Heimschule Kloster Wald zum Schuljahr 2018/19 von Anita Haas zu Hartwig Hils.

Unter den 200 Gästen des Neujahrsempfangs waren auch (von links) Clemens Veeser, Klaus Künstle, Doris Veeser und Alfons Häusler.
Unter den 200 Gästen des Neujahrsempfangs waren auch (von links) Clemens Veeser, Klaus Künstle, Doris Veeser und Alfons Häusler. | Bild: Sandra Häusler

Weitere große Vorhaben für die Zuzugsgemeinde sind die Erschließung des Gewerbegebiets Geißwiesen II und die Ausweisung der Neubaugebiete Hürsten II, in Walbertsweiler und Sentenhart, für die es bereits Interessenten für die Bauplätze gebe. Für den Ausbau der Breitbandversorgung werden jährlich 200 000 Euro bereitgestellt. Trotz einer Rekordzuführung von 750 000 Euro vom Verwaltungs- an den Vermögenshaushalt sei eine Kreditaufnahme vorgesehen. Wichtig sei auch der Erhalt der dörflichen Infrastruktur. "Die finanzielle Lage der Gemeinde ist gut", sagte Müller. "Die Gemeinde ist gut aufgestellt und wird auch in Zukunft ihre Aufgaben meistern."

Sabine Hipp richtete ihre Ansprache im Namen der evangelischen Kirchengemeinde Ostrach Wald auf die Entwicklungen der Kirchengemeinde, auf Veranstaltungen und ökumenische Aktivitäten des vergangenen Jahres. Dieses war von vielen Veranstaltungen in Gedenken an Martin Luther geprägt und gipfelte im Reformationsfest am 31. Oktober. Am Reformationstag habe es dann geheißen "Martin Luther weg – Pfarrerin weg", sagte Kirchengemeinderätin Sabine Hipp. Die Kirchengemeinde hatte Pfarrerin Angelika Hofmann verabschiedet, die eine Ausbildung als Psychotherapeutin begann. Die Pfarrstelle sei vakant. So sei es eine große Aufgabe in diesem Jahr, einen neuen Pfarrer zu finden.

Die Musikkapelle Sentenhart unter der Leitung von Marco Liegmann umrahmte den Neujahrsempfang musikalisch.
Die Musikkapelle Sentenhart unter der Leitung von Marco Liegmann umrahmte den Neujahrsempfang musikalisch. | Bild: Sandra Häusler

Robert Schurer vom Gemeindeteam Sentenhart sprach für die Seelsorgeeinheit Wald. Er machte die Gäste auf die pastorale Gebäudekonzeption aufmerksam. Für die 25 Gebäude der Seelsorgeeinheit gelte es, die nachhaltige und wirtschaftliche Nutzung sicherzustellen. Der sinkenden Anzahl an Priestern stünden steigende verwaltungstechnische und organisatorische Aufgaben entgegen. Schurer hob die Wichtigkeit ehrenamtlichen Engagements hervor und nannte stellvertretend für alle das Christliche Bildungswerk mit seinem Kultur- und Bildungsangebot und die Bücherei mit dem Start der Onleihe. Dies sei ein innovativer Schritt in die Zukunft. "Ehrenamt ist nicht Arbeit, die nicht bezahlt wird, sondern Arbeit, die unbezahlbar ist", sprach er allen Ehrenamtlichen ein herzliches "Vergelt's Gott" aus. Nach den Ansprachen tauschten sich die Gäste am Büfett und bei Getränken aus.

 

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