Schwenningen Zunft bietet fernsehreife Unterhaltung beim Zunftball der Wasserschöpfer

Die Wasserschöpfer bilanzieren bei ihrem Zunfball auf gekonnte Art und Weise das Dorfgeschehen 2017 in Schwenningen. Dabei treten die Narren mit viel Witz und Ironie im Gepäck auf.

Auch diese Fasnet hatte mit dem Zunftball der Wasserschöpfer seinen Glanzpunkt. Über 60 Narren sorgten vier Stunden lang für beste Unterhaltung. Die Gugge "Gib Alles" mit Häuptling Michi Steidle eröffnete die Show mit schrillem Sound, dass die Heuberghalle wackelte. Nach dem Einzug der Zunft führte die achtköpfige Tanzgruppe der Wasserschöpfer ihr Brauchtum vor, wobei Büttel Marcel Greber aus dem Dorfbrunnen frisches Wasser schöpfte. Durch das Programm führte Zunftmeister Raimund Glückler in bewährter Form.

Beim Bettgeflüster gibt es einen Blick ins Schlafzimmer eines schwäbischen Paares. Mit dabei: Adrian Stier (links) und Adrian Deufel.
Beim Bettgeflüster gibt es einen Blick ins Schlafzimmer eines schwäbischen Paares. Mit dabei: Adrian Stier (links) und Adrian Deufel.

Schlag auf Schlag zündeten die Narren mit vielen Raketen und Krachern ein Wahnsinns-Feuerwerk. Die von Michi Steidle mit der Gitarre begleiteten flotten Häsinnen Antonie Fritz, Christine Grathwohl und Pia Siber meinten gesanglich: "Des passt mir so". Beim Sketch "Bettgeflüster" gab es den doppelten Adrian: Adrian Stier als strenge Hausfrau, Adrian Deufel als der in jeder Hinsicht hungrige Gatte, der zu später Stunde ins Ehebett kriecht. Die von Betschi Entress geleitete Frauen-Gruppe "Jazz & Fitness" vom Turnverein wirbelte beim Hexentanz mit Besen über die Bühne. "Wieder mal sind wir zu haben" und "In jeder Frau steckt ein Stück Hefe" teilten Petra Gutschmann, Steffi Escher, Eva Hembach, Elke Klaus und Rebekka Stier unterstützt von Helmut Siber an der Gitarre als die Kirchenchor Kelchen gesanglich mit.

Wilde Hexen fegten über die Bühne. Das Bild zeigt Beate (Betschi) Entress.
Wilde Hexen fegten über die Bühne. Das Bild zeigt Beate (Betschi) Entress.

Absolute Spitze war das diesmal im Rahmen einer Schwenninger-Öffnung handelnde Dorfgeschehen. Glänzend aufgelegt waren die Gesamtprogramm-Verantwortliche Rebecca Glückler als Oma Marie, Christine Kleiner als ihre osteuropäische Haushaltshilfe, Adrian Stier als Fenster-Veranstalter sowie die beiden Neulinge auf der Bühne, Martin Schwanz als Bauarbeiter und Bernd Grathwohl als Bauer. Das Publikum tobte vor Lachen, als die fünf Akteure in blendender Form mit viel Witz und Ironie auf die Ereignisse bei Schwenninger Veranstaltungen eingingen und daran erinnerten, was 2017 so alles daneben ging.

Eine glückliche Familie: König (Marcus König), Königin (Marvin Mauz) und Kind (Simon Beck)sind glücklich, dass sie das lästige Rumpelstilzchen überlisten konnten.
Eine glückliche Familie: König (Marcus König), Königin (Marvin Mauz) und Kind (Simon Beck)sind glücklich, dass sie das lästige Rumpelstilzchen überlisten konnten.

Das Gesangsduo Gerhard Gutmann und Helmut Siber gefiel dann mit ihrem "Seniorenmedley", dem Song "Alkohol" oder der Geschichte, was Man(n) sich bei Marion alles holen kann. Dann wurde es total dunkel in der Arena. Clara Weber, Alina Glückler, Uwe Mauz, Jochen Dannecker, Christian Glückler und Marco Mauz wirbelten im Leuchtstreifen-Dress bei ihrer turnerischen "Farben Show" akrobatisch und furios über die Bühne. Die elf Männer vom Männerballett "The Heartbreakers" gehören seit Jahren zum Programm beim Schwenninger Zunftball. Ihre Trainerinnen Verena Greber, Kathrin und Christine Siber hatten die Jungs wieder zu tänzerischen Höchstleistungen geschliffen.

Männerballett gehört zu jedem bunten Abend der Wasserschöpfer. Das Bild zeigt (von links): Thomas Wehrle, Marcus Lucke, Hans Feilmeier, Hans-Peter Siber, Andreas Greber und Patrick Dreher.
Männerballett gehört zu jedem bunten Abend der Wasserschöpfer. Das Bild zeigt (von links): Thomas Wehrle, Marcus Lucke, Hans Feilmeier, Hans-Peter Siber, Andreas Greber und Patrick Dreher.

Den Abschluss der Show bildete die Gugge, die diesmal das Märchen "Rumpelstilzchen" präsentierte. Da blieb kein Auge trocken, als Vorleser Max Stingel die ins Ortsbild umgeschriebene Geschichte in seiner unnachahmlichen Art vorstellte.

Sie sind die Drei vom Kirchenchor "Kehlchen" und geben einen Auftritt beim Zunftball (von links): Elke Klaus, Petra Gutmann und Steffi Escher.
Sie sind die Drei vom Kirchenchor "Kehlchen" und geben einen Auftritt beim Zunftball (von links): Elke Klaus, Petra Gutmann und Steffi Escher.

Die Mitwirkenden

Beim Männerballett tanzten Robin Siber, Jonas Greber, Hans Feilmeier, Thomas Wehrle, Leo Greber, Marcus Lucke, Andreas Greber, Patrick Dreher, Christian Glückler, Hans-Peter Siber und Marcel Greber. Beim Hexentanz wirbelten Beate Entress, Carola Reif, Sabine Wetterer, Ulli Haug, Elke Weber, Anita Entress, Birgit Gölz, Heidi Graf und Tanja Mattes. Bei der Farben-Show turnten Jochen Dannecker, Uwe Mauz, Christian Glückler, Clara Weber, Marco Mauz und Alina Glückler. Beim Rumpelstilzchen spielten Marcus König, Simon Beck, Marvin Mauz, Florian Scheuble, Lars Grathwohl, Johanna Steidle, Jonas Greber, Jörg Stingel, Michael Ritter, Theresa Grathwohl, Jochen Dannecker und Michael Steidle. Max Stingel war Sprecher. (wk)

Viel zu lachen haben die über 400 Besucher des Zunftballs der Wasserschöpfer in Schwenningen. <em>Bilder: Wilfried Koch</em>
Viel zu lachen haben die über 400 Besucher des Zunftballs der Wasserschöpfer in Schwenningen. Bilder: Wilfried Koch

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