Schwenningen Gemeinderat beschließt Sportanlagen im Staudenbühl zu erhalten

Die Mitglieder des Schwenninger Gemeinderats stimmten in ihrer jüngsten Sitzung überein, auf einen kompletten Rückbau des Kleinspielfelds und der Leichtathletik-Anlagen beim Sportzentrum Staudenbühl zu verzichten.

Nach einem Vor-Ort-Termin legten sich die anwenden Gemeinderäte fest, das Kleinspielfeld und die Weitsprunganlage zu erhalten. Die 100-Meter-Bahn wird indes auf eine 50-Meter-Bahn zurückgebaut und mit einem Minimalaufwand wieder hergerichtet werden, hieß es bei der Versammlung. Auch die Kugelstoßanlage in dem Bereich soll grundsätzlich erhalten bleiben, soll aber ebenfalls verändert werden, stimmten die Räte überein. Die bestehende Sandgrube soll abgebaut und neu eingesät werden. Nur die Wurfplatte bleibt bestehen.

Im Kleinspielfeld soll wieder ein Basketballkorb angebracht werden. Der frühere Korb musste aus Sicherheitsgründen abgebaut werden. Die Weitsprunganlage wird zwar erhalten, aber nur noch mit einem Feld.

Schwenningens Bürgermeisterin Roswitha Beck informierte in der Sitzung den Gemeinderat, dass die Schulleitung der Nachbarschaftsgrundschule (NSG) Schwenningen erklärt habe, die Anlage künftig nicht öfters als bisher nutzen zu wollen. Seitens des Sportvereines gebe es Überlegungen, den Sportplatz vor dem Sportheim zu verlängern. Im Falle eines kompletten Rückbaus der Leichtathletik-Anlagen hätten sich für den Sportverein andere Möglichkeiten ergeben, als es jetzt der Fall ist, wurden die Gemeinderäte informiert.

Als Hauptspielplatz wird bisher der zweite Sportplatz hinter dem Kiosk und den Tennisplätzen genutzt. Der dritte Platz, ein Trainingsplatz, der direkt an die Leichtathletik-Anlagen anschließt, wird durch den teilweisen Rückbau der 100-Meter- auf eine 50-Meter-Bahn für den Sportverein etwas vergrößert.

Gemeinderat Vinzenz Greber war während der Sitzung des Gremiums der Meinung, es wäre schade, wenn man für viel Geld die Leichtathletik-Anlagen und vor allem für das Kleinspielfeld ausgeben würde, sollten diese zurückgebaut werden. Es sei besser, alles so herzurichten, dass man es weiter nutzen könne, argumentierte der Gemeinderat. Die Schule könne auf diesem Weg auch weiterhin die Bundesjugendspiele und den Sportbetrieb ausrichten, stellte Gemeinderat Vinzenz Greber fest.

Zum Hintergrund

Mit diesen Festlegungen durch die Gemeinderäte endete im Gemeinderat eine seit Monaten andauernde Diskussion. Zum Hintergrund: Wegen der geringen Inanspruchnahme der Sportanlagen durch die Schüler der Nachbarschaftsgrundschule und die örtlichen Vereine in Schwenningen stellte sich die Frage, ob die Gemeinde diese Anlagen weiter bestehen lassen soll. An der über 30 Jahre alten Anlage nagte wie üblich der Zahn der Zeit. Das Thema der Renovierung oder des Abbaus stellte sich dem Gremium. Nach der Sommerpause fiel nun der Beschluss. (wk)

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