Schwenningen Antonie Fritz beteiligt sich an weltweitem Wettbewerb "Dein Song für Eine Welt"

Die dreizehnjährige Antonie Fritz aus Schwenningen beteiligt sich an dem weltweiten Wettbewerb "Dein Song für Eine Welt", der in Begleitung des Schulwettbewerbs des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik läuft. Dazu hat sie gemeinsam mit anderen eine CD aufgenommen.

Schwenningen (wk) Vor zwei Jahren haben die Staaten der Erde einen sogenannten Weltzukunftsvertrag vereinbart, der allen Menschen ein Leben in Würde ermöglichen soll, die sogenannte Agenda 2030. Der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gerd Müller, forderte in dem Zusammenhang Jugendliche dazu auf, Ideen und Kreativität musikalisch in eigene Kompositionen umzusetzen. Die 22 Gewinnersongs werden im Studio professionell mit erfahrenen Musikern aufgenommen und zu einem "Eine-Welt-Album" produziert. Außerdem warten auf die Gewinner Preise und Live-Auftritte im Rahmen des Schulwettbewerbs des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik. Die dreizehnjährige Antonie Fritz aus Schwenningen nimmt daran teil. Sie besucht die Klasse 8a der Realschule in Meßstetten und ist leidenschaftliche Musikerin. Sie singt und spielt seit Jahren Klavier und im Musikverein Schwenningen Flügelhorn. In diesem Schuljahr ist sie in der Realschule Mitglied des Schulband-Projekts. Ihr Lehrer Vincenzo D`Avanzo war begeistert von Antonies Talent und machte ihr folgenden Vorschlag: Sie sollte sich anmelden für den weltweiten Wettbewerb "Dein Song für Eine Welt", der in Begleitung des Schulwettbewerbs des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik läuft. Junge Talente werden weltweit aufgerufen, sich musikalisch mit den Themen der globalen Entwicklung auseinanderzusetzen, und ihre selbst komponierten Songs zum Thema einzureichen. "Wir sind Kinder einer Welt", dieses Lied komponierte und textete Antonie Fritz. Gemeinsam mit dem Chor der Sechstklässlerinnen Anna-Lena Beck, Leoni Eppler, Amelie Jäkel und Alina Kille wurde der Tonträger bei Uwe Sessler in Albstadt-Lautlingen im Tonstudio aufgenommen.

"Ich verstehe gar nicht, warum Staatsmänner wie die Staatsoberhäupter aus Nordkorea oder den Vereinigten Staaten von Amerika ihre Macht auf dem Rücken unschuldiger Kinder und Menschen austragen", sagt Antonie im Gespräch mit dem SÜDKURIER. "Das Lied beinhaltet den Wunsch der Kinder, ein Leben in Freiheit, Frieden und ohne Armut führen zu können", sagt die Schwenningerin. Deshalb kam ihr die Idee für dieses Lied. "Damit ich mit diesem Song viele Leute erreiche, habe ich mich beim Song-Contest angemeldet. Ich möchte die Menschen berühren und aufrütteln", erklärte Antonie Fritz. Ab heute werden alle eingereichten Lieder auf der Homepage www.eineweltsong.de zum Voting freigegeben. Drei Wochen lang können die User dann für ihren Favoriten abstimmen. Der Song mit den meisten Votes gewinnt den Publikumspreis.

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