Pfullendorf Wieder wird ein "Pfullendorfer Engel" gesucht

Zum 10. Mal zeichnen SÜDKURIER, Stadt und die Wirtschaftsinitiative Pfullendorf im Rahmen des "Pfullendorfer Adventszaubers" eine Person, eine Gruppe oder eine Vereinigung für ihr Engagement für die Gemeinschaft mit dem Pfullendorfer Engel aus. Alle Bürger sind aufgerufen, bis 21. November Vorschläge zu machen.

Vor einem Jahrzehnt gab es erstmals beim "Pfullendorfer Adventszauber" einen besonderen Höhepunkt – die Verleihung des "Pfullendorfer Engels". Eine vergoldete Engelstatue, hergestellt vom Denkinger Kunstschmied Peter Klink, wurde symbolisch an eine Person oder Gruppe übergeben, die sich in herausragender Weise für das Gemeinwohl engagiert. Im vergangenen Jahr freuten sich die Initiatoren und Helfer der Vesperkirche über die Würdigung. Überreicht wurde der Preis nach dem Abstieg des Posaunenengels vom St. Jakobus-Kirchturm, und vor der Bühne auf dem Marktplatz jubelten hunderte Besucher den stolzen Preisträgern zu. Der Engel verbleibt ein Jahr im Besitz des Ausgezeichneten und wird dann an den neuen Preisträger weitergereicht. Als Erinnerung erhalten die vormaligen Geehrten eine kleine Engelstatue. Jahr für Jahr erhöht sich die Spannung, welche Frau, welcher Mann oder welche Gruppe die markante Auszeichnung erhält.

Zum 10. Mal findet am 9. Dezember, im Rahmen des dreitägigen Adventszaubers auf dem Marktplatz, die Verleihung des "Pfullendorfer Engel" statt, und wieder sind alle Einwohner aufgerufen, Vorschläge zu machen. "Schön wäre, wenn auch aus den Ortsteilen verdiente Mitbürger oder Gruppen nominiert würden", hofft WIP-Vorsitzender Marco Schiedt, dass auch Einwohner aus Denkingen, Aach-Linz, Mottschieß, Otterswang, Groß- und Kleinstadelhofen oder auch Brunnhausen und Sylvenstal das ehrenamtliche Engagement von Mitbürgern in das öffentliche Licht stellen wollen. Es müssen nicht immer spektakuläre Einsätze sein, oft wirken Helfer im Verborgenen, halten sich bescheiden im Hintergrund.

Zum zehnten Mal wird der Pfullendorfer Engel am 9. Dezember verliehen.
Zum zehnten Mal wird der Pfullendorfer Engel am 9. Dezember verliehen. | Bild: Siegfried Volk

Soziales bürgerschaftliches Engagement wird in der Öffentlichkeit häufig nur in seiner strukturierten, vereinsmäßig organisierten Form oder einmaligen Aktionen wahrgenommen. Aber viele Menschen engagieren sich still, leise und oftmals unbemerkt. Sie helfen in Kindergärten, sind als Hausaufgabenhelfer im Einsatz oder beim Deutschen Roten Kreuz, dem Technischen Hilfswerk oder sonstigen Vereinigungen aktiv. Sie arbeiten in der Nachbarschaftshilfe oder betreuen privat Pflegebedürftige, organisieren Veranstaltungen oder sind seit vielen Jahren in Vereinen, Gruppen oder Einrichtungen aktiv. Nachbarn, die nach ihren alleinstehenden Mitbürgern schauen, sie zum Arzt begleiten oder den Einkauf erledigen. Helfer, die nach Feierabend anderen helfen, Formulare auszufüllen oder Behördengänge vorbereiten.

Angesprochen sind Angehörige, Freunde, Nachbarn, Arbeitskollegen, Mitschüler, Behörden, Vereine und Einzelpersonen, die einen "Engel" kennen und finden, dass es Zeit ist, dessen Engagement zu würdigen. Jeder Vorschlag ist willkommen und wird sorgfältig geprüft. Auch Hauptamtsleiter Hans-Jürgen Rupp, der für die Stadt in der dreiköpfigen Jury sitzt, die die Entscheidung über die Engelsvergabe trifft, hofft auf viele gute Ideen. Aktuell hat er einen Vorschlag und bei SÜDKURIER-Redakteur Siegfried Volk haben sich schon vier Bürger gemeldet und einen Vorschlag gemacht. Vor einem Jahr hatte die Jury noch ein Dutzend Vorschläge auf dem Tisch liegen, während es im Vorjahr noch 21 waren. "Toll wäre, wenn wir unter mindestens 20 guten Vorschlägen auswählen könnten", rührt auch WIP-Chef Marco Schiedt und drittes Jurymitglied die Werbetrommel für die gemeinsame Aktion von WIP, Stadt und der Heimatzeitung SÜDKURIER.

Vorschläge

Alle SÜDKURIER-Leser und Bürger der Kernstadt und der Ortsteile sind aufgerufen, bis zum 21. November viele Vorschläge für den "Pfullendorfer Engel" zu machen. Namensvorschläge können bei der SÜDKURIER-Redaktion Pfullendorf (Hauptstraße 47, 88630 Pfullendorf) schriftlich abgegeben, gefaxt (0 75 52/92 29 62 90) oder gemailt (pfullendorf.redaktion@suedkurier.de) werden. Vorschläge können auch an Hauptamtsleiter Hans-Jürgen Rupp an die Stadtverwaltung (Fax.Nr. 0 75 52/25 10 09) oder den Vorsitzenden der Wirtschaftsinitiative Pfullendorf (WIP), Marco Schiedt (info@rechtsanwalt-schidet.de) abgegeben werden. Der Vorschlag sollte eine kurze Begründung beinhalten, warum die Person oder Gruppe ausgezeichnet werden soll. Eine Jury, bestehend aus einem Vertreter von Stadt, WIP und SÜDKURIER, ermittelt den Gewinner, der dann im Anschluss an den Abstieg des Posaunenengels am 9. Dezember von Bürgermeister Thomas Kugler geehrt wird. (siv)

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