Pfullendorf Verhandlungen zu Pachtvertrag für Mobilfunk-Mast in Denkingen

Zurzeit verhandeln die Stadt Pfullendorf und das Kommunikationsunternehmen Telekom über einen Vertrag für ein Grundstück im Ortsteil Denkingen. Dort will die Telekom einen Mobilfunk-Masten bauen. Einen Standort innerhalb des Ortes lehnte der Ortschaftsrat ab. Inzwischen wird ein Gelände außerhalb Denkingens als geeignet angesehen.

Das Kommunikationsunternehmen Telekom sucht seit Beginn des Jahres in Denkingen nach einem geeigneten Standort für einen Mobilfunkmast. Die Telekom wollte den Mast am liebsten mitten im Dorf bauen. Der ursprünglich von der Telekom gewünschte Standort befindet sich im Bereich von Grundschule, Andelsbachhalle, Rathaus und Kindergarten. Inzwischen gibt es aber eine Einigung auf einen anderen, außerhalb des Orts gelegenen Standorts. Der Ortschaftsrat habe einen Standort für den Funkmast im Gewann Stockacker im Bereich des Friedhofs vorgeschlagen, sagte Ortsvorsteher Karl Abt gegenüber dieser Zeitung. Darauf hätte sich die Telekom eingelassen. Aktuell liefen zwischen der Stadt und dem Kommunikationsunternehmen Verhandlungen über einen nötigen Pachtvertrag für das Grundstück, auf dem der Mast errichtet werden soll. „Zur Zeit ist es noch zu früh für konkrete Aussagen. Wir befinden uns noch mitten in den Verhandlungen,“ teilte Stadtkämmerer Michael Traub auf die SÜDKURIER-Anfrage zum Stand der Vertragsverhandlungen mit. Denkingens Ortsvorsteher hofft, dass die Telekom bis spätestens zum Ende des Jahres den Mobilfunk-Mast in Betrieb genommen haben wird. „Ich hoffe, dass es endlich weiter geht“, sagte Abt.

Bisher gibt es im Kernort des Pfullendorfer Ortsteils keinen Mobilfunkmast, deshalb ist der Empfang innerhalb von Denkingen auch sehr schlecht. „Ein schlechtes Mobilfunk- und Datennetz ist ein nicht zu unterschätzender Standortnachteil. Eine Vielzahl an Beschwerden und Bitten mir gegenüber machten deutlich, dass auch in Denkingen eine Verbesserung der Ausbausituation gewünscht wird“, schrieb Abt im Januar in einer Stellungnahme auf Anfrage des SÜDKURIER. „Der von der Deutschen Telekom beabsichtigte Ausbau ist daher im Grundsatz zu begrüßen. Auch ist zu begrüßen, dass vor der konkreten Standortwahl der Ortschaftsrat Denkingen angehört wird. Der gewünschte Korridor für den Standort ist jedoch problematisch. So befinden sich in dessen unmittelbarer Nähe der Kindergarten und die Grundschule. Es ist Wunsch des Ortschaftsrats, die Verbesserung des Mobilfunks- und Datennetzes mit der Besorgnis der Einwohner und der Eltern vor Gefahren für die Kinder in Einklang zu bringen und geeignete Standorte vorzuschlagen,“ so Abt weiter. Die Grafik im SÜDKURIER-Bericht, der im Januar erschienen ist  verdeutlicht das ursprüngliche Suchfeld der Telekom, das sich innerhalb des Kernortes von Denkingen findet.

Im Januar hatte der Ortschaftsrat intensiv über die Standortsuche der Telekom beraten. Das Gremium diskutierte damals über mögliche Standorte für die Antenne, verbunden mit der Einschränkung, dass man nur Flächen anbieten kann, die sich im städtischen Eigentum befinden. Damals wurde auch der Standort vorgeschlagen, wo die Telekom jetzt den Mast installieren will.

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