Pfullendorf So funktioniert Inklusion: Die Lautenbacher Blasmusiker spielen mit Joe Rink und Dorle Ferber

Ensembles bereiten sich in drei intensiven Probentagen vor und führen „Der Sommer“ in der Christuskirche auf

Sie kennen sich gut: die Musiker der Lautenbacher Blaskapelle, der Flötist Jos Rink und Dorle Ferber und ihr Chor. Hatten doch im Auftaktjahr der Kufe – dem Festival zum Thema Inklusion und Integration – im Jahre 2012 alle schon gemeinsam musiziert. Sonst wäre das, was am vergangenen Sonntag in der Christuskirche aufgeführt wurde, kaum möglich gewesen, informieren die Konzertveranstalter.

Drei intensive Probentage lagen hinter allen Musikern, denn es galt im Rahmen des Zyklus „Die vier Jahreszeiten“ den Sommer zu entwickeln und alle Beteiligten setzten dieses Unterfangen mehr als beeindruckend in Szene. Das Publikum honorierte diesen außergewöhnlichen Abend mit stehenden Ovationen. Jean Christoph Klockenbring, der Gründer und Leiter der Lautenbacher Blaskapelle, Jos Rinck und Dorle Ferber hatten ein atemberaubendes Programm erarbeitet und zusammengestellt, in dem sowohl improvisiert wurde, Free Jazz in mehr als eindrucksvoller Art und Weise von der Blaskapelle geboten wurde und der Chor und die Musiker in einen Dialog eintraten, der allen Musikern, aber auch dem Publikum sehr viel Spaß bereitete. Überhaupt der Spaß: allen Beteiligen merkte während des gesamten Konzert die Strapazen der vergangenen Übungstage nicht mehr an, die Spielfreude war deutlich von der ersten Minute an anzumerken.

Eindrucksvoll war, wie Dorle Ferber mit ihrem Chor Sommerlieder vortrug und wie sie sowohl mit der Kapelle als auch mit Jos Rinck harmonierte. Als „Nasira“ vorgetragen wurde, stellte sich bei den Zuhörern trotz der Gluthitze Gänsehaut ein. Chor und alle beteiligten Musiker interpretierten das Lied sehr intensiv und das Solo von Jean Christoph Klockenbring drückte den schmerzlich und gleichzeitig leidenschaftlichen Charakter des Liedes besonders deutlich aus. Beim Samba „Black Mamba“ gab es schließlich kein halten mehr und die Kirche wurde gerockt. Beethovens 9 mit der „Ode an die Freude“ bildete den krönenden Abschluss eines tief bewegenden Abends, den man nicht so schnell vergessen wird.

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