Pfullendorf Pfullendorfer Bürgerbus hat sechsmal die Welt umrundet

Zum 13. Dezember gibt es beim „BürgerBus Pfullendorf“ einige Änderungen. Unter anderem drei neue Haltestellen – und 2016 könnte ein neuer Bus angeschafft werden, denn das aktuelle Modell hat 240 000 Kilometer hinter sich.

Einige Optimierungen. So beschreibt Gerhard Hoffmann, stellvertretender Vorsitzender beim Verein „BürgerBus Pfullendorf“, die Veränderungen, die zum 13. Dezember in Kraft treten. „Für viele ist der Bürgerbus wichtig. Sie sind sehr froh darum, dass sie den Bürgerbus zum Arzt oder zur Krankengymnastik nehmen können“, erzählt der Sozialberater. Große Änderungen gab es vor einem Jahr.

Nun verändert sich der Fahrplan ein weiteres Mal. Denn die Fahrgäste können ab kommenden Montag drei neue Haltestellen nutzen: im Wohngebiet Roßlauf „Am Spielplatz“, in der Überlinger Straße am Haus Nr. 22 und im Bannholzer Weg am Seepark. Dort ist die Bürgerbus-Haltestelle am Eingang zu Restaurant und Wasserskianlage zu finden. „Wir sind ohnehin vorbeigefahren und kommen mit den neuen Haltestellen auch Wünschen aus der Bevölkerung nach“, erklärt Hoffmann.

Pro Runde sind die Fahrer eine Stunde unterwegs und legen dabei 20 Kilometer zurück. So fallen pro Schicht 80 Kilometer an. Dabei wird es auch bleiben, da sich an der Streckenlänge mit den neuen Haltestellen nichts ändert. Lediglich die Abfahrtszeiten variieren je nach Haltestelle um ein, zwei Minuten, so Hoffmann. Zum Teil wurden die Bezeichnungen der Haltestellen angepasst: „Die Haltestelle ‚Edeka Neukauf' heißt jetzt ‚Äußerer Mühlweg'. Die vom Naldo (Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau) haben uns das so empfohlen, weil wir in deren Fahrplänen mit drin sind. Und irgendwann wechselt doch mal der Besitzer eines Geschäftes.

“ Ebenfalls optisch wurde etwas unternommen: Bisher nur provisorisch befestigte Haltestellenschilder wurden durch Informationstafeln ersetzt. „Der Bauhof hat die neuen Schilder aufgehängt und wir werden noch die Fahrpläne reinhängen“, berichtet Hoffmann. Und warum die Veränderungen zum 13. Dezember? „Ganz einfach“, sagt Hoffmann, „der Naldo stellt auf Winterfahrplan um. Da haben wir uns drangehängt.“ Umgestellt wird auf sämtlichen Bus- und Zugstrecken. Erhältlich sind die neuen Naldo-Fahrpläne unter anderem bei den Verkehrsunternehmen, Landratsämtern und Gemeinden. Im kommenden Jahr soll ein neuer Bürgerbus angeschafft werden. Gefahren wurden mit dem aktuellen Modell bereits 240 000 Kilometer. „Wir haben sechs Mal die Welt umrundet, ohne Pfullendorf zu verlassen“, scherzt der stellvertretende Vorsitzende.

Beim neuen Bus wollen die Vereinsmitglieder die gewonnenen Kenntnisse umsetzen. „Der neue Bus wird um einiges fahrgast- und fahrerfreundlicher“, verspricht Hoffmann. Das neue Gefährt soll Niederflurtechnik und eine behelfsmäßige Rampe haben. Hoffmann: „Das ist der Standard, der sich durchsetzt.“ Vom Land steht ein Zuschuss von 22 500 Euro in Aussicht. Mit 80 000 Euro Gesamtkosten rechnet die Gemeinde Pfullendorf. Der Verein „BürgerBus Pfullendorf“ hofft darauf, dass er seine Fahrgäste schon im Sommer mit dem neuen Bus befördern kann. Der Antrag auf Zuschuss kann Anfang 2016 gestellt werden und danach entscheidet der Gemeinderat über die Anschaffung.

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