Pfullendorf Pfullendorfer Bürgerbus gibt auch in Zukunft Gas

Hauptversammlung des Pfullendorfern Bürgerbusvereins: Mehr als 11 500 Fahrgäste befördert.

Um den Fortbestand des Bürgerbusses brauchen sich die Pfullendorfer vorerst keine Sorgen zu machen. Allerdings wurde bei der Hauptversammlung des Bürgerbusvereins im „Deutschen Kaiser“ auch deutlich, dass sich die Vereinsmitglieder intensiv um zusätzliche Fahrer bemühen müssen. Denn im Sommer stehen wieder Gesundheitsprüfungen an, und die könnte für so manchen Fahrer das Aus bedeuten. Auch Peter Schramm, er wurde am Freitag als Nachfolger von Gisela Franke zum Vorsitzenden gewählt, darf zu seinem Leidwesen nicht mehr ans Steuer.

Trotzdem: Die Erfolgsgeschichte Bürgerbus geht weiter. 11 524 Personen wurden 2013 als Fahrgast begrüßt, es wurden 37 527 Kilometer im Stadtverkehr gefahren. Leicht angestiegen ist die Zahl der Freifahrten vor allem für Inhaber eines Schwerbehindertenausweises. Nach dem unerwarteten Tod der Initiatorin und Vereinsvorsitzenden Gisela Franke konnte der Busbetrieb ohne Einschränkungen durch den großen Einsatz von Gerhard Hoffmann und Monika Strobel aufrechterhalten werden. Nur einmal fuhr der Bus nicht – da war er kaputt. Dass der Bürgerbus mit ehrenamtlichen Fahrern betrieben wird, scheint immer wieder für ungläubiges Staunen zu sorgen. Schramm bekommt öfter Anfragen von außerhalb. „Die können es dann nicht glauben, wie das bei uns funktioniert“, gab Schramm mit sichtlicher Genugtuung bekannt.

Sein Fazit: „Der Bürgerbus ist nach wie vor ein Erfolgsmodell.“

Das bestätigte auch Kämmerer Michael Traub, der seitens der Stadt deutlich machte, dass man im Rathaus ebenfalls stolz auf den Bürgerbus und eine weitere Unterstützung keine Frage sei. „Ohne die Stadt geht nichts“, stellte Kassier Hartmut Dinter fest, der bei den Wahlen mit dem Stellvertreterposten in Personalunion im Amt bestätigt wurde. Schriftführerin ist Anthia Schmitt und zweiter stellvertretender Vorsitzender wurde in Abwesenheit Gerhard Hofmann. Eine neu installierte Arbeitsgruppe soll Linienpläne und Routen überarbeiten und die Probleme und Anliegen angehen, die in der Vergangenheit etwas in Vergessenheit geraten sind.

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