Pfullendorf Lachsalven des Linzgautheaters sorgen für Stimmung

Linzgautheater feiert Premiere vor ausverkauftem Haus in Otterswang mit pfiffiger Komödie.

Eintrittskarten für das Linzgautheater sind immer ein Garantieschein für beste Unterhaltung. Das wurde einmal mehr bei der ausverkauften Premiere von „Meine Frau macht Karriere“ am Freitagabend im Dorfgemeinschaftshaus in Otterswang deutlich. Autor, Regisseur und Hauptdarsteller Erich Koch bewies einmal mehr, dass er vollkommen zu Recht als einer der meistgespielten Schreiber für Laientheater in Deutschland gilt.

Mit dem zwar nicht mehr neuen, aber gekonnt in Szene gesetzten Schwank in drei Akten zeigte die muntere Theatertruppe, dass man aus einer einfachen Story Humor ohne Ende produzieren kann. Manchmal zwar knapp an der Gürtellinie vorbei, aber immer noch darüber. Und Koch wäre nicht Koch, wenn er nicht eine gehörige Portion Lokalkolorit verarbeiten würde. Doch was da so ganz spontan rüberkommt, das ist harte Arbeit. Schon bei der Begrüßung hatte Koch darauf hingewiesen, dass seine Schauspieler Pannen mit Spontanität überspielen müssen. Er habe deshalb gleich solche Pannen eingebaut. Und die gab es dann tatsächlich. Waren sie nun „echt“ oder gespielt? Die Frage bleibt unbeantwortet. Sicher ist aber, dass die Geschichte um den erfolglosen Klopapierfabrikanten Fritz (gespielt von Koch selbst), dem kusswütigen Weinhändler Hubert (eine Paraderolle für Raimund Lohr-Hofmann) und den erfolglosen Ehemann und Flaschensammler Uwe (Jürgen Ebert in Frauenkleidern einfach köstlich) einfach begeistern muss. Dazu kommen als Neulinge Alexandra Rot in der Rolle der Ehefrau, die doch noch Karriere macht und Jolanta Bosch. Sie schafft das Kunststück in einer Doppelrolle sowohl die langbeinige Sekretärin Lili als auch die schwangere Tochter Maria wirklich super darzustellen. Andrea Hahn brillierte als Ehefrau und Freundin und dann war da Angela Neubauer, die als Schwiegermutter Trude einmal mehr ihr komödiantisches Talent absolut brillant unter Beweis stellte. War das noch Theater oder war es Realität? Sicher ist auf jeden Fall, dass das Linzgautheater wieder einmal einen Volltreffer gelandet hat. Weitere Vorstellungen am 20. und 21. April jeweils um 19.30 Uhr und am 22. April um 16 Uhr.

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